Iggesund Inspire Magazin: 22.000 unterschiedliche Cover

Veröffentlicht am: 18.12.2014

Es ist ein wunderbares Projekt, das sich Iggesund Paperboard mit der Produktion der letzten Ausgabe Inspire hat einfallen lassen. Man nützte die Vorteile des Digitaldrucks zur Realisierung eines ganz besonderen Cover-Projektes.

 

Die gesamte Ausgabe war den Möglichkeiten des Digitaldrucks gewidmet, und eines der Ziele war die Herstellung von 22.000 Cover-Unikaten in einer noch nie dagewesenen Art und Weise.

Nur den Namen des Empfängers oder eine Seriennummer aufzuführen, war etwas zu simpel. Interessanter war es da, die Inspire-Tradition der grafischen Cover-Gestaltung zum Ausgangspunkt zu nehmen. Das Redaktionsteam von Inspire kreierte einen 16 Minuten langen Film, von dem jedes Einzelbild anschließend als Cover verwendet wurde. „Das Verfahren mag vielleicht etwas umständlich erscheinen, aber so vorzugehen war viel einfacher, als 22.000 einzelne Druckdateien mit einer Layout-Software zu erstellen“, erklärt Motion-Grafikdesigner Thomas Idebäck.

Die Variation in den gedruckten Titeln liegt zum einen im Bereich der Farbfelder, zum anderen in der Punktlackierung. Bereits die Farbfeldabweichungen machen jedes Cover zu einem Unikat, doch auch die Lackauftragsmuster sind unterschiedlich. Jedes Cover ist außerdem mit dem Zeitcode des jeweiligen Film-Einzelbildes markiert, auf dem es beruht.

Die Digitaldruckerei Digaloo in Stockholm erhielt die 1,4 Terabyte Rohdaten, die zu Seiten verarbeitet werden mussten. Im Rahmen dieser Arbeiten erhöhte sich das Datenvolumen auf 3,5 bis 4 Terabyte. „Diese Auflage ist absolut einmalig. Ich habe in meinem internationalen Netzwerk von Digitaldruckereien mit Kollegen gesprochen, und niemand hat jemals Ähnliches gehört“, so Jannes Dahlgren, CEO von Digaloo. Das Unternehmen benötigte 27 Stunden tatsächlicher Druckzeit, um das Projekt abzuschließen.


The making of

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Kommentar

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Es tut sich einiges in der Druck- und Verpackungs- industrie in Österreich in Bezug auf neue Investitionen und Vor- reiterdenken. So gab es in den letzten Wochen eine ganze Reihe interessanter Installationen, die durchwegs zeigen, dass nicht mehr ausschließlich in Maschinen, sondern in Prozesse und Konzepte investiert wird.

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