Reflex Premium Papier AG nach Insolvenz in Aufschwungphase

Veröffentlicht am: 18.02.2014

Die Unternehmensberatung Bogner - Gottschalk - Heine (BGH) setzt bei der Suche nach Investoren für die DürenerReflex Premium Papier AG (RPP) auf die starken Marken und die Flexibilität des Unternehmens. „Reflex Premium Papier befindet sich in einer Wiederaufschwungphase und hat Potenzial“, so BGH-Partner Harald Heine.

 
Das Unternehmen habe es geschafft, nach erheblichen Absatzverlusten in den letzten sechs Jahren, sein Geschäft in der Insolvenzphase wieder zu stabilisieren und mit einer günstigeren Kostenstruktur die Basis für künftiges Wachstum im Markt zu legen. Etablierte Geschäftsbeziehungen zum Papiergroßhandel und eine zentrale geographische Lage in Europa trügen dazu bei. Die Tatsache, dass es nur wenige ähnlich gelagerte Wettbewerber gebe, biete zudem gute Voraussetzungen, verlorengegangene Marktanteile zurückzugewinnen. „Die Zuordnung zur weltbekannten Dachmarke Zanders premium sowie etablierte Handelsmarken wie Gohrsmühle in Deutschland oder Zeta in Großbritannien sind wichtiges Assets“, erläutert Heine.
Für die künftige Entwicklung von Reflex Premium Papier sieht Heine Chancen vor allem durch Produktinnovationen. Während der Markt bei grafischen Papieren, z.B. Druck- und Einbandpapieren sowie Geschäftsausstattungen stagniere, gebe es deutliche Wachstumschancen im Bereich hochwertiger Verpackungen für Luxusprodukte oder bei Funktionspapieren, wie etwa intelligenten Sicherheitspapieren oder flammhemmenden Papieren. Das Unternehmen sei bereits in diesen Segmenten aktiv. Zudem weise die Produktion die notwendige Flexibilität auf, um diese Märkte zu erschließen. Mit Investitionen in die Produktionsanlagen seien weitere Optimierungen im Bereich Energiemanagement und Kosteneinsparungen geplant und möglich.

 

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