Propak Trendtag: Smart work. smart people

Veröffentlicht am: 23.10.2018

Die Hersteller von Produkten aus Papier und Karton, kurz Propak, laden am 7.11. zum Trendtag. Er steht dieses Jahr unter dem Thema „smart work. smart people. – Neues Arbeiten in turbulenten Zeiten.“

Dabei widmet man sich den Fragen: Wie wollen wir in Zukunft arbeiten? Wo kommen unsere Fachkräfte her? Und wie attraktiv ist die Propak-Industrie für den Nachwuchs? Die Eröffnungs-Keynote hält Markus Hengstschläger, Genetiker von Weltruf, Mitglied des Rates für Forschung und Technologieentwicklung, stv. Vorsitzender der Bioethikkommission sowie erfolgreicher Fachbuchautor („Die Durchschnittsfalle“).
Anneliese Aschauer-Pischlöger, Psychologin, Führungskräfte-Coach sowie Gesellschafterin von InoVato behandelt in ihrer Keynote das Thema „Leadership in der VUCA-Welt“. Darüber hinaus werden Vertreter aus Propak-Unternehmen ihre Maßnahmen vorstellen, wie sie zu neuen MitarbeiterInnen kommen bzw. welche betrieblichen Weiterbildungsprogramme sie anbieten. Sprechen werden Marion Szeiler, Head of Corporate HR von Mayr-Melnhof, Harald Mayer, HR Country Manager von Mondi, Wolfgang Ornig, Geschäftsführer von SIG Combibloc und Peter Pendl von Pendl & Piswanger.
„Millennials World – Arbeiten 2030″ heißt eine Session von SchülerInnen und Studierenden, bei der sie ihre Wünsche und Vorstellungen für das „Leben und Arbeiten im Jahr 2030“ präsentieren werden.
Aufgrund der aktuell wachsenden Wirtschaft können die Unternehmen der Propak derzeit viele offene Stellen nicht besetzen; insbesondere fehlen gut ausgebildete Fachkräfte. Aus diesem Anlass hat das Industriewissenschaftliche Institut (IWI) unter Leitung von Herwig Schneider eine Studie zum Qualifikationsbedarf der Propak durchgeführt. Die Ergebnisse der Studie „Qualifizierungsbedarf in der Propak-Industrie“ werden am Propak-Trendtag erstmals vorgestellt.
Die Ergebnisse spiegeln auch einen (internationalen) Trend wider: 71 Prozent der Unternehmen weisen unbesetzte Stellen auf. Aktuell zeigen sich Probleme in ganz Österreich: Je spezieller der Job ist, desto schwieriger ist es, geeignetes Personal zu finden. „Hier müssen die Firmen mehr tun, etwa frühzeitige Kooperationen mit Schulen/Universitäten“, so Schneider.
Propak-Obmann Georg-Dieter Fischer meint dazu: „Die Welt ist heute VUKA – volatil, unsicher, komplex und ambivalent. Nur wer den rasanten (digitalen) Wandel aktiv gestaltet, wird auch davon profitieren können.“
Anmeldung unter www.comunit.at/events/.

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Kommentar

No risk – no fun

Es tut sich einiges in der Druck- und Verpackungs- industrie in Österreich in Bezug auf neue Investitionen und Vor- reiterdenken. So gab es in den letzten Wochen eine ganze Reihe interessanter Installationen, die durchwegs zeigen, dass nicht mehr ausschließlich in Maschinen, sondern in Prozesse und Konzepte investiert wird.

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