Weltpremiere für Faltschachteln „on Demand“

Veröffentlicht am: 09.12.2014

Kama und HP Indigo präsentierten auf den Finishing Days 2014 in Dresden unter dem Motto „Folding Cartons on Demand“ einen effizienten end2end Workflow vom unbedruckten Bogen bis zur fertigen Faltschachtel mit Personalisierung und Veredelung. Der Workflow für digital gedruckte Faltschachteln ist für Kleinauflagen optimiert.

 
Als Weltneuheit zeigte Kama die Faltschachtelklebemaschine FlexFold 52 mit weitgehend automatisiertem Set-up. Die Neuentwicklung ist für häufige, schnelle Auftragswechsel konzipiert und lässt sich motorisch schnell auf verschiedene Produkte und Schachtelformate einstellen. Gedruckt und inline lackiert wurden die Faltschachteln im digitalen Bogendruck auf der HP Indigo 30000 im Format B2. Die Digitaldruckmaschine wurde voll ausgestattet mit Inline-Primer und Inline-Lackiereinheit Tresu iCoat 30000 für partielles Lackieren mit UV-Lack oder Dispersionslack gezeigt. Sie druckte mit variablen Daten und Designs, mit sieben Farben einschließlich White Ink auf handelsüblichem Karton und lieferte eine dem Offset vergleichbare Druckqualität samt Lackierung. Weiterverarbeitet wurden die Digitaldrucke auf der für Kleinauflagen konzipierten Stanz-/Prägemaschine Kama DC 76 wahlweise mit oder ohne Heißfolienprägen. Die Nutzen wurden inline mit der Kama SBU ausgebrochen und separiert. Im letzten Schritt faltete und klebte die FlexFold 52 die Zuschnitte zu lieferfähigen Schachteln mit Längsnaht oder Automatikboden. Alle Maschinen im Workflow sind über ein Netzwerk verbunden ­- Voraussetzung, um die vielen kleinen Aufträge zu koordinieren. „Kleinauflagen rechnen sich auf den High-Volume-Anlagen nicht, doch sie entwickeln sich gerade vom unliebsamen Störfaktor zum eigenen Wachstumsmarkt. Gebraucht wird eine Lösung mit unkompliziertem Set-up und minimalen Rüstzeiten, die in kurzer Zeit viele Auftragswechsel meistert und die im Verpackungsmarkt erforderliche Qualität liefert“, so Kama Geschäftsführer Marcus Tralau.
« voriger   |   nächster » « zurück

Kommentar

Heidelberg verkauft Print Media Academy

Sie war und ist ein optisches Highlight, wenn man nach Heidelberg kommt und in Richtung Innenstadt fährt. Über Jahre hinweg war die von Hartmut Mehdorn initiierte PMA Treffpunkt für die Branche und Gastgeberin unzähliger Veranstaltungen, Präsentationen und Diskussionen. Die Immobilie wurde nun verkauft.

Anzeige

Umfrage

Beeinflussen die Auswirkungen des Coronavirus Ihre Geschäftsentwicklung?

Ja, massiv
Etwas
Gar nicht
Keine Meinung