InPrint 2017: Heidelberg zeigt Digitaldrucklösungen für den Automobilbereich

Veröffentlicht am: 07.11.2017

Diese helfen Anbietern aus der Branche dabei, ihren Kunden individualisierte, attraktive Produkte anbieten zu können – mit digital realisierten Designs, die angesichts des Trends für mehr Individualisierung immer stärker nachgefragt werden.
Am Beispiel eines smart-Kleinwagens zeigt man in Live-Demos, wie durch Digitalisierung und neue Drucktechnologien individuelle Designs in Kleinserien oder als Einzelstücke einfach und schnell umsetzbar sind. Die zur Messe gezeigte Palette reicht von individuell dekorierten Tachoringen und Lüftungsdüsen bis hin zu Leichtmetallfelgen. Im Live-Betrieb wird das 4D-Drucksystem Heidelberg Omnifire 250 zu sehen sein.
Der Ablauf der 4D-Druckproduktion ist vom ersten Designentwurf bis zum fertig individualisierten Zierteil durchgängig digitalisiert: In einer Konfigurator-App lassen sich Zierteile für den Innenraum wie Lüftungsdüsen, Instrumenten-Cover und Multi-Media-Interface-Blenden auswählen und mit eigenen Motiven gestalten. Das spätere Gesamtdesign lässt sich sofort auf dem Tablet und als Virtual Reality (VR) betrachten. Anschließend wird das Design für den Druck optimiert und mit den 4D-Drucklösungen von Heidelberg farbig sowie mit haptischen Effekten auf die Oberflächen der realen Bauteile gedruckt.
Beim Automobilzulieferer Ritzi Lackiertechnik GmbH im deutschen Tübingen ist seit Anfang Oktober eine Heidelberg Omnifire 1000 im Einsatz. Das Unternehmen veredelt hochwertige Bauteile für unterschiedliche Automobilhersteller wie zum Beispiel Tachoringe, Zierleisten, Schalter, Instrumententafeln und andere Komponenten. Hierfür setzt das Unternehmen unter anderem auf die Omnifire 1000, die in den industriellen, digitalisierten Produktionsprozess integriert ist. Mit den Heidelberg Omnifire-Systemen 1000 bzw. 250 lassen sich Alltagsgegenstände fast jeglicher Form und aus unterschiedlichsten Materialien bedrucken und dekorieren – Bälle, Flaschen, Hockeyschläger ebenso wie Auto- und Flugzeugteile oder sogar ganze Flugzeuge.

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Kommentar

No risk – no fun

Es tut sich einiges in der Druck- und Verpackungs- industrie in Österreich in Bezug auf neue Investitionen und Vor- reiterdenken. So gab es in den letzten Wochen eine ganze Reihe interessanter Installationen, die durchwegs zeigen, dass nicht mehr ausschließlich in Maschinen, sondern in Prozesse und Konzepte investiert wird.

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