Gedruckte Elektronik erwartet acht Prozent Umsatzplus

Veröffentlicht am: 17.03.2020

In der Branche der organischen und gedruckten Elektronik stehen die Zeichen laut einer aktuellen Geschäftsklimaumfrage der OE-A (Organic and Printed Electronics Association) weiter auf Wachstum. 90 Prozent der Umfrage-Teilnehmer erwarten, dass die Branche sich im kommenden Jahr weiter positiv entwickeln wird. Die weltweite Krise durch Covid-19 wird aber an den Firmen nicht spurlos vorübergehen.

Im Rahmen der halbjährlichen Geschäftsklimaumfrage erhebt die OE-A, eine Arbeitsgemeinschaft im VDMA, ein Stimmungsbild ihrer internationalen Mitglieder – vom Materialhersteller bis zum Endanwender – hinsichtlich Umsatz, Auftragseingang, Investitionen und Beschäftigung. Mit einem prognostizierten Umsatzwachstum von acht Prozent wird 2020 wieder ein sehr erfolgreiches Jahr für die OE-A Mitglieder. Dieser Wert bestätigt die Prognose vom Herbst 2019. Auch für das Folgejahr wird weltweit eine Fortsetzung des positiven Trends in der Branche der organischen und gedruckten Elektronik erwartet. Für 2021 erwarten die Firmen eine weitere Steigerung des Umsatzes um zehn Prozent. Dieser Zuwachs wird entlang der gesamten Wertschöpfungskette erwartet.
Die positiven Umsatzaussichten für das Jahr 2020 spiegeln sich auch in weiteren Indikatoren wider: Investitionen in Produktionsanlagen sowie Aufwendungen für Forschung und Entwicklung verzeichnen ein leichtes Wachstum. Darüber hinaus bleibt laut Umfrage die Beschäftigungssituation in der organischen und gedruckten Elektronikindustrie stabil. Die wichtigsten Anwenderbranchen sind Consumer Electronics, Automobil sowie Medizin und Pharma.
„Die erwartete Umsatzsteigerung ist natürlich eine sehr gute Nachricht in einem schwierigen globalen Gesamtumfeld. Es ist aber derzeit unklar, was die genauen Auswirkungen des Coronavirus seien werden“, sagt Dr. Klaus Hecker, OE-A Geschäftsführer. „Wir sehen bei unseren Mitgliedern erste Verzögerungen in den Lieferketten und Verschiebungen bei Projekten und Aufträgen, die zu Umsatzeinbußen führen werden. Das genaue Ausmaß ist gegenwärtig noch nicht abschätzbar.

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