Modul für technoLogic macht Sammelformen möglich

Veröffentlicht am: 18.02.2014

Die Rogler Software GmbH integriert mit technoImposition ein Modul zur Erstellung von Sammelformen in sein Management-Informations-System (MIS) technoLogic. Es besticht durch einen hohen Integrationsgrad, seine Leistungsfähigkeit und die Möglichkeit, auch komplexe geometrische Formen wie Faltschachteln und Etiketten zu verarbeiten.

 

Das Modul greift auf die zentrale Auftragsverwaltung des MI-Systems zurück und analysiert, welche der anstehenden Aufträge sich für die Produktion auf einer Sammelform eignen. Nach welchen Kriterien das Modul die Aufträge zu einer Sammelform zusammenstellt, kann der Anwender im Vorfeld definieren – hier stehen Parameter wie Kosten, Papier, Platten, Farben und Schnittfolge zur Auswahl. Zum Schluss kann das Ergebnis manuell überarbeitet werden. Im nächsten Schritt übernimmt technoImposition die Berechnung der Sammelform. Die Software beschränkt sich hier aber nicht nur auf einfache geometrische Formen, sondern kann auch komplexe Formen wie beispielsweise Faltschachteln oder Etiketten verarbeiten. Die unterschiedlichen Ergebnisse werden am Monitor grafisch dargestellt, der Anwender wählt den passenden Ausschuss aus und überträgt ihn via JDF an die Vorstufe. Alternativ kann technoImposition auch aus druckreifen PDFs die Jobbeschreibung auslesen und diese für die Erstellung einer Sammelform heranziehen. Daraus wird ein druckfertiges PDF erstellt, das direkt an das Computer-to-Plate-System wandert. Ganz egal für welchen Weg man sich auch entscheidet, die Sammelform wird im MI-System automatisch als Produktionsauftrag angelegt, wobei die Relation zu den einzelnen Aufträgen erhalten bleibt. Dadurch können die Aufträge im Verhältnis zur auf dem Bogen in Anspruch genommenen Fläche abgerechnet und für die Nachkalkulation die Arbeitszeit und der Materialaufwand erfasst werden

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Kommentar

No risk – no fun

Es tut sich einiges in der Druck- und Verpackungs- industrie in Österreich in Bezug auf neue Investitionen und Vor- reiterdenken. So gab es in den letzten Wochen eine ganze Reihe interessanter Installationen, die durchwegs zeigen, dass nicht mehr ausschließlich in Maschinen, sondern in Prozesse und Konzepte investiert wird.

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