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OEB (Open E-Book) – Initiative zur Förderung von elektronischen Büchern durch die Definition eines Standards für das Datenformat der von ihnen zum Lesen sichtbar gemachten Texte. Unter dem Namen Open E-Book Publication Structure veröffentliche das Herstellergremium Open E-Book Authoring Group im September 1999 eine erste Norm dieser Art. Mit ihr sollen verschiedene E-Book-Typen gleichermaßen lesbar gemacht werden. Als technische Basis für die Spezifikation dienen die Formatierungssprachen HTML und XML.

 

Offsetdruck – Als Flachdruckverfahren basiert der Offsetdruck auf dem unterschiedlichen Benetzungsverhalten von druckenden und nicht druckenden Bereichen der Druckform. Beim Drucken nehmen die lipophilen (ölfreundlichen) Bildstellen die ölartige Druckfarbe an, die bildfreien hydrophilen Stellen stoßen sie ab. Der Offsetdruck arbeitet indirekt: Die Druckform überträgt das Druckbild auf einen Gummizylinder, der seinerseits das Papier beziehungsweise anderes Material bedruckt. Man unterscheidet Bogenoffset- und Rollenoffsetdruck. Ersterer verwendet Papierbogen, letzterer Papierrollen als Rohmaterial.

 

Offsetpapier – Holzfreie und holzhaltige Naturpapiere sowie ungestrichene Recyclingpapiere in satinierter oder maschinenglatter Ausführung, die sich für die Verarbeitung im Offsetdruck eignen.

 

Opazität – Grad der Lichtundurchlässigkeit von Papier. Beidseitig bedrucktes Papier sollte eine möglichst hohe Opazität besitzen. Ein höherer Holzanteil im Papier sowie Füllstoffe wie Kaolin, Talkum oder Titandioxyd steigern die Opazität.

 

Ozalid-Kopie – Als Kontrollmittel für Vollständigkeit, Position und Inhalt von Druckvorlagen (Proof) dienten lange Zeit Kopien mit Lichtpauspapier, Blaupausen oder nach dem Markennamen des Papiers Ozalid-Kopien genannt. Die Grundlage dafür bildet das 1917 patentierte Diazotypie-Verfahren des Benediktiner-Paters Gustav Kögel (geboren 1882 in München, gestorben 1945 in Karlsruhe).

Kommentar

Medien in der Corona-Zeit

Die Corona-Krise ist gewaltig in der Medienwelt angekommen. Zu berichten gibt es genug. Aber nicht nur die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich durch das werbeunfreundliche Virus massiv verändert. Die Digitalisierung schreitet schnell voran und damit auch verbunden die Art des Informationstransfers.

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