Schausberger investiert in Hochleistungsdruckmaschine

Veröffentlicht am: 23.09.2013

Kürzlich hat die Mayr-Melnhof Packaging-Gruppe (MMP) am Standort Schausberger in Gunskirchen in eine Heidelberg Speedmaster XL 106 investiert. Sie soll die Wettbewerbskraft durch Peak Performance mit 7 Farben und Doppellack stärken.


„Wir möchten unseren Kunden durch konsequente Investitionen in neueste Technologien das bestmögliche Leistungsspektrum anbieten können“, fasst Thomas Schuh, Geschäftsführer des österreichischen MMP Standortes Schausberger in Gunskirchen zusammen. „Die Speedmaster XL 106 ist hoch automatisiert. Dadurch können wir sowohl kleine als auch große Auflagen wirtschaftlich drucken, unseren Kunden eine schnelle Lieferung und hoch veredelte Faltschachteln anbieten und insgesamt wettbewerbsfähiger sein.“

Dabei spielt der Standort Gunskirchen für den internationalen Marktausbau der österreichischen MMP Standorte eine große Rolle. Jährlich werden rund 400 Millionen Faltschachteln, sowie Blisterkarten und Leaflets für die Pharmaindustrie produziert. Die Hochleistungsdruckmaschine der Heidelberger Druckmaschinen AG ist baugleich mit den beiden zuletzt am Standort MMP Austria in Wien installierten Aggregaten, wodurch für Kunden größtmögliches Backup gewährleistet ist. Die Speedmaster XL 106 punktet durch hochgesetzten An- und Ausleger samt Logistik und voll automatischer Auto-Non-Stop-Ausstattung. Das spektralfotometrisch arbeitende Farbmesssystem misst das gesamte Druckbild und kontrolliert die Farbwerte bei gleichzeitiger automatischer Online-Regelung aller Druckwerke. Das Inline-Bogeninspektionssystem bietet eine sichere Produktion und vergleicht jeden einzelnen Bogen permanent mit einem digitalen Referenzbogen, wodurch größte Qualität bei höchster Sicherheit garantiert werden.

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Kommentar

No risk – no fun

Es tut sich einiges in der Druck- und Verpackungs- industrie in Österreich in Bezug auf neue Investitionen und Vor- reiterdenken. So gab es in den letzten Wochen eine ganze Reihe interessanter Installationen, die durchwegs zeigen, dass nicht mehr ausschließlich in Maschinen, sondern in Prozesse und Konzepte investiert wird.

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