pdfToolbox 9 mit erweiterter Funktionalität vor dem Druck

Veröffentlicht am: 14.07.2016

Mit der Version 9 der pdfToolbox bietet callas software stark erweiterte Möglichkeiten beim Einsatz von Variablen. Weitere komplett neue Funktionen adressieren vor allem den Etiketten- und Verpackungsmarkt sowie den Großformatdruck. Außerdem unterstützt pdfToolbox 9 CxF-Farbdaten in PDF-Dateien, bietet eine neue „Wireframe“-Ansicht und ist beim Zoomen benutzerfreundlicher.

 

„pdfToolbox hat sich bei den höchst anspruchsvollen und heute weitgehend automatisierten Preflight- und Korrekturprozessen etabliert“, so Dietrich von Seggern, Geschäftsführer von callas software. „Jedoch hat sich das Anwendungsspektrum in den letzten Jahren stark erweitert und das Produkt wird heute vielfach als Werkzeug zur vollständigen Vorbereitung von Druckaufträgen genutzt, sozusagen als Prepress-in-the-box-Lösung. Diesen Trend haben wir in pdfToolbox 9 aufgegriffen und bieten viele neue und sehr flexible Funktionen, mit denen nicht nur Probleme repariert, sondern auch Inhalte erweitert werden können – beispielsweise für den Großformatdruck-, den Etiketten- und den Verpackungsmarkt. Zahlreiche Interessenten, die diese neuen Funktionen auf der drupa gesehen haben, sind von diesem Konzept begeistert.“

Eine Herausforderung in Prepress-Abläufen besteht in der Konvertierung bzw. dem Proofing von Sonderfarben in CMYK oder im 7-Farbdruck. Diese Anforderung ist nicht neu, wird durch den Fortschritt im Produktions-Inkjet aber noch wichtiger, wenn es beispielsweise um die Haus- oder Produktfarben eines Unternehmens oder einer Marke geht.

pdfToolbox Desktop 9 beinhaltet nun einen speziellen Großformatdruckbereich. Anwender können PDF-Dateien um leere Flächen oder Anschnitt vergrößern, Ösenmarkierungen einfügen und sehr großformatige Aufträge in kleinere, druckfähige Einheiten aufteilen (Kachelung). Außerdem ist es möglich, Druckformen z.B. für Weiß oder Lack innerhalb der gesamten Datei oder auch nur in bestimmten Bereichen hinzuzufügen. Mit pdfToolbox Server lassen sich alle diese Aufgaben automatisieren.

Selbst PDF-Dateien, die alle Preflight-Prüfungen für den gewählten Druckprozess bestehen, sind nicht zwangsläufig verarbeitungsfähig. Es könnte zum Beispiel eine Weiß- oder Lackform oder eine Stanzlinie fehlen. In der Regel muss der Prepress-Bearbeiter hier manuell eingreifen. In pdfToolbox 9 gibt es genau dafür die neue „Silhouetten“-Funktion, die beliebige Vektor- oder Bild-Elemente erkennt und zunächst in interne Silhouetten verwandeln kann. 

Mit pdfToolbox 9 kann nun ein Prozessplan dynamisch über Variablen gesteuert werden, indem eine Variable als Prozessplanschritt konfiguriert wird. Es gibt jedoch noch weitere Neuerungen: Mit pdfToolbox 9 können Variablen nun Scripte enthalten – und zwar den Scriptstandard JavaScript.

Da sich Script-Variablen auch auf andere im Profil verwendete Variablen beziehen können, lassen sich nunmehr intelligente Profile erstellen: Im Großformatdruck beispielsweise können Anwender ein Profil kreieren, das den Betrachtungsabstand eines Auftrags als Eingabeinformation hat und dann Sollwerte z.B. für Textgröße und Bildauflösung automatisch berechnet.

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Kommentar

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Es tut sich einiges in der Druck- und Verpackungs- industrie in Österreich in Bezug auf neue Investitionen und Vor- reiterdenken. So gab es in den letzten Wochen eine ganze Reihe interessanter Installationen, die durchwegs zeigen, dass nicht mehr ausschließlich in Maschinen, sondern in Prozesse und Konzepte investiert wird.

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