VVA Gruppe kauft neue Druckmaschine

Veröffentlicht am: 07.10.2014

Die Vorarlberger Verlagsanstalt (VVA) investiert über 3,5 Millionen Euro in den Maschinenpark der unter anderem auf Verpackungen spezialisierten Druckerei Artpress VVA, Print & Packaging Höfen, Tirol.

 
Im Jänner 2015 geht am VVA Standort im tirolerischen Höfen, der Artpress VVA Druckerei GmbH, eine innovative Druckmaschine in Betrieb. Über 3,5 Millionen Euro investierte das Unternehmen in eine 8-Farben-Heidelberg-Speedmaster XL 106 LE-UV sowie in weitere Anlagen in der Endverarbeitung. Der entscheidende Unterschied zur herkömmlichen Offsettechnik ist, dass die 26,5 Meter lange Anlage mit Farben druckt, die mit UV-Licht aushärten. Der Druckbogen kommt somit komplett trocken heraus und kann sofort weiterverarbeitet werden. Egal ob Naturpapier, Kunststoff, folienkaschiertes Papier oder Karton – all diese Bedruckstoffe und viele mehr können künftig problemlos in hoher Qualität gedruckt werden. Unabhängig vom Material sind der Druck und die Veredelung in einem Arbeitsschritt möglich. Aufwändige Verpackungen mit extrem hochglänzenden UV-Lacken und mehreren Sonderfarben, aber auch edle Matt-Glanz-Effekte können in einem Durchgang gedruckt werden. Dank der Wendeeinrichtung der Maschine kann diese auch beidseitig vierfarbig drucken – hier produziert die Maschine z.B. 16 DIN-A4-Seiten in einem Durchlauf und dies mit einer Geschwindigkeit von 18.000 Bogen in der Stunde. Sparsame Low-Energy-Lampen produzieren das UV-Licht, die neue Technik spart Trocknungsenergie und auch gesundheitsschädliches Ozon kommt dabei nicht mehr frei. Das Prinect Inpress Control-System sorgt darüber hinaus inline für korrekte Farbmessung, Nachregelung und somit geringe Makulatur.

 

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Kommentar

No risk – no fun

Es tut sich einiges in der Druck- und Verpackungs- industrie in Österreich in Bezug auf neue Investitionen und Vor- reiterdenken. So gab es in den letzten Wochen eine ganze Reihe interessanter Installationen, die durchwegs zeigen, dass nicht mehr ausschließlich in Maschinen, sondern in Prozesse und Konzepte investiert wird.

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