Heidelberg erzielt Jahresüberschuss von 4 Millionen Euro

Veröffentlicht am: 07.05.2014

Nach fünf Verlustjahren kehrt Heidelberg in die Gewinnzone zurück. Der Jahresüberschuss lag nach vorläufigen Berechnungen im Geschäftsjahr 2013/2014 (1. April 2013 bis 31. März 2014) bei 4 Millionen Euro (Vorjahr: -117 Millionen Euro). Damit hat das Unternehmen die zentrale Zielvorgabe für das abgelaufene Geschäftsjahr erreicht.

„Heidelberg schreibt nach Steuern wieder Gewinne. Das war unser wichtigstes Ziel“, so Gerold Linzbach, Vorstandvorsitzender des Unternehmen. „Wir haben trotz schwacher Umsatzentwicklung die Profitabilität von Heidelberg deutlich gesteigert. Das ist eine großartige Leistung und gleichzeitig Basis für die weitere positive Entwicklung unseres Unternehmens.“

Obwohl der Konzernumsatz unter anderem währungsbedingt mit 2,43 Milliarden Euro (währungsbereinigt: 2,54 Milliarden Euro) wie erwartet unter dem Vorjahreswert (2,735 Milliarden Euro) lag, wurden alle Ergebniskennzahlen gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich verbessert. So stieg das EBITDA ohne Sondereinflüsse im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 143 Millionen Euro (Vorjahr: 80 Millionen Euro). Die EBITDA-Marge wurde somit von rund 3 Prozent auf rund 6 Prozent verbessert. Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) ohne Sondereinflüsse stieg innerhalb von zwölf Monaten von -3 Millionen Euro im Vorjahr auf 72 Millionen Euro. Die Sondereinflüsse lagen im Berichtszeitraum bei rund -10 Millionen Euro, das Finanzergebnis betrug -60 Millionen Euro. Dies führte nach vorläufigen Zahlen zu einem Jahresüberschuss von 4 Millionen Euro (Vorjahr: -117 Millionen Euro).

„Die starke Verbesserung des Nachsteuerergebnis auf einen positiven Wert zeigt, dass unsere strategische Neuausrichtung auch bei schwierigen Rahmenbedingungen erfolgreich ist“, so Linzbach weiter. „Damit sind wir jetzt gerüstet, durch Optimierung unseres Portfolios den Umbau des Unternehmens weiter voranzutreiben. Unser mittelfristiges Ziel einer EBITDA-Marge von mindestens 8 Prozent gilt unverändert.“

Im Berichtsjahr waren der Cashflow und der Free Cashflow positiv. Durch die Reduzierung der Mittelbindung konnten die Auszahlungen für das Effizienzprogramm Focus in Höhe von rund 95 Millionen Euro kompensiert und insgesamt ein positiver Free Cashflow von rund 20 Millionen Euro erzielt werden. Dadurch sank die Nettofinanzverschuldung zum Geschäftsjahresende gegenüber dem Vorjahr auf rund 240 Millionen Euro (Vorjahr: 261 Millionen Euro).

„Wir haben nicht nur unsere Ergebnisziele eindrucksvoll erreicht, sondern waren dank unseres Asset- und Net-Working-Capital-Management-Programms auch beim Cashflow sowie Free Cashflow und somit bei der Rückführung der Verschuldung erneut erfolgreich“, sagte Dirk Kaliebe, Finanzvorstand von Heidelberg. "Damit haben wir erstmals seit vielen Jahren zum Geschäftsjahresende unser Ziel erreicht, den Leverage (Nettofinanzverschuldung/EBITDA) auf einen Wert von unter zwei zu senken.“

Zum 31. März 2014 beschäftigte der Heidelberg-Konzern weltweit 12.539 Mitarbeiter, zuzüglich 502 Auszubildender (Vorjahr: 13.694, zuzüglich 521 Auszubildender).

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