RotaJET L-Serie von der Ingede zertifiziert

Veröffentlicht am: 06.07.2016

Als weltweit erstes Inkjet-Rollendrucksystem mit einer Papierbahnbreite größer als 30 Zoll (76,2 Zentimeter), wurde die KBA RotaJET L-Serie von der Internationalen Forschungsgemeinschaft Deinking-Technik (Ingede) offiziell zertifiziert. Testdrucke mit der neu entwickelten Tinte, die auf der diesjährigen drupa in Düsseldorf auf gestrichenem Papier gedruckt und untersucht wurden, zeigten eine sehr gute Deinkbarkeit. Für einen geordneten Recyclingkreislauf ist die Deinkbarkeit von enorm wichtiger Bedeutung. „Die erneut sehr guten Ergebnisse der High-Volume Inkjet-Rotation von KBA zeigen deutlich, dass es möglich ist, Inkjet-Drucke so zu gestalten, dass sie problemlos in das bestehende System des Papierrecyclings integrierbar sind“, so Axel Fischer, Experte für das Recycling von Druckprodukten bei der Ingede. Bereits 2014 war die RotaColor-Tinte der Vorgänger-Baureihe RotaJET 76 als hervorragend deinkbar zertifiziert worden.

Die Druckproben wurden nach Ingede-Methode 11 geprüft und gemäß der „Deinkability Scorecard“ des Europäischen Altpapierrats (ERPC 2015) bewertet. Die RotaJET L-Serie erhielt 100 von 100 Punkten. Die KBA RotaColor Polymer Tinte wurde konsequent weiterentwickelt, um das bereits sehr gute Ergebnis von 2014 nochmals zu verbessern. Die KBA RotaColor Inkjet-Tinte nutzt modernste Polymertechnologie, bei der die Pigmente am Eindringen in die Fasern gehindert werden. Dabei wurde die Pigmentierung der Tinte soweit perfektioniert, dass die Zellulosefasern im Papier ihre natürlichen Eigenschaften behalten und nicht angegriffen werden. Gleichzeitig zeichnet die Tinte eine sehr gute Feuchtigkeitsresistenz und Wasserfestigkeit aus. Damit schafft man den Spagat zwischen Deinkbarkeit und höchster Wasserfestigkeit der Druckprodukte.

Führende europäische Papierhersteller gründeten 1989 die Internationale Forschungsgemeinschaft Deinking-Technik. Deren ist es, dass in Zukunft noch mehr Altpapier recycelt wird. Damit auch bei höherwertigen grafischen Papieren Altpapier als Rohstoff eingesetzt werden kann, muss die Druckfarbe entfernt werden. Der Rohstoff wird deinkt. Dieser Prozess belastet die Umwelt wenig und liefert qualitativ hochwertiges Papier. Die Verwendung von Altpapier bei der Herstellung von grafischen Papieren trägt zur Schonung von Ressourcen und zur Verminderung des Abfallaufkommens bei.

 

 

Foto: Zertifikat „RotaJet-Tinten sind gut deinkbar“.

« voriger   |   nächster » « zurück

Kommentar

Medien in der Corona-Zeit

Die Corona-Krise ist gewaltig in der Medienwelt angekommen. Zu berichten gibt es genug. Aber nicht nur die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich durch das werbeunfreundliche Virus massiv verändert. Die Digitalisierung schreitet schnell voran und damit auch verbunden die Art des Informationstransfers.

Anzeige

Umfrage

Beeinflussen die Auswirkungen des Coronavirus Ihre Geschäftsentwicklung?

Ja, massiv
Etwas
Gar nicht
Keine Meinung