Gallus Labelfire überzeugt zwei weitere Kunden

Veröffentlicht am: 27.04.2016

Der Schweizer Anbieter vermeldet zwei weitere Verkäufe des neuen digitalen Etikettendrucksystems Gallus Labelfire. Erst kürzlich informierten Gallus und deren Muttergesellschaft Heidelberger Druckmaschinen AG, dass die neue Produktfamilie aller digitalen Drucksysteme von Heidelberg und Gallus zukünftig unter der Bezeichnung der „Fire“-Linie vermarktet werden. Nun konnte man zwei weitere Verkäufe der neuen Gallus Labelfire 340 - vormals Gallus DCS 340 – bekannt geben.

 
Zwei Kunden, eine Etikettendruckerei aus der Schweiz und ein Kunde aus dem Europäischen Wirtschaftsraum, haben sich jeweils für dieses digitale Etikettendrucksystem entschieden und die Kaufverträge unterzeichnet. Die Namen der Kunden wollte man auf unsere Anfrage noch nicht bekannt geben. „Wir sind überzeugt, dass wir mit dem Verkauf dieser beiden Maschinen nun das erste Kapitel einer lang andauernden Erfolgsgeschichte der Gallus Labelfire geschrieben haben. Das Vertrauen unserer Kunden in die Heidelberger Digital-Technologie und in das Gallus Labelprint-Know-how zeigen, dass wir mit diesem Etikettendrucksystem unseren Kunden ein zeitgemäßes, professionelles Werkzeug an die Hand geben, das den veränderten Markanforderungen, wie z.B. kleine Auflagen mit ständig wechselnden Versionen, entspricht und ihnen eine Lösung bieten, mit der sie in diesem Umfeld Geld verdienen“, erklärt Michael Ring, der bei Gallus für den internationalen Vertrieb und das Marketing des Digitaldruckgeschäfts verantwortlich ist.
Herzstück der Gallus Labelfire 340 ist die digitale Druckeinheit, ein UV-Inkjetmodul mit Druckköpfen von Fujifilm, das bis zu acht Farben in einer Auflösung von 1200 x 1200 dpi nativ druckt und das bei einer Geschwindigkeit von bis zu 50 Meter pro Minute druckt, egal wie viele Farben eingesetzt werden. Diese dem konventionellen Offsetverfahren vergleichbare digitale Druckqualität überzeugt gerade bei kleinen Zeichen, feinen Linien und Farbverläufen bis auf null Prozent. Zusätzlich ist es durch die einzigartige Inkjet-Druckkopfform möglich, nahtlose Inkjet-Kopfmontagen zu erreichen, was zu einer gleichmäßigen Druckqualität auf der gesamten Bahn führt.
Die Gallus Labelfire 340 verfügt neben der Inkjet-Technologie über konventionelle Produktionseinheiten, die der bereits hundertfach-bewährten Gallus ECS 340 entliehen sind. Das benutzerfreundliche HMI der Gallus Labelfire, welches sowohl die konventionellen als auch die digitalen Module steuert, sorgt dafür, dass der Etikettendrucker mit nur einer Bedienphilosophie sein komplettes Maschinensystem steuert und kontrolliert. Die Kombination von konventionellen Druckeinheiten mit denen des Digitaldrucks ermöglicht es dem Drucker in einem Produktionsdurchlauf die Etiketten zusätzlich inline zu lackieren, veredeln und zu stanzen, ohne dabei Abstriche bei Druckgeschwindigkeit oder Qualität machen zu müssen.
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Kommentar

No risk – no fun

Es tut sich einiges in der Druck- und Verpackungs- industrie in Österreich in Bezug auf neue Investitionen und Vor- reiterdenken. So gab es in den letzten Wochen eine ganze Reihe interessanter Installationen, die durchwegs zeigen, dass nicht mehr ausschließlich in Maschinen, sondern in Prozesse und Konzepte investiert wird.

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