Gerin investiert in swissQprint Impala

Veröffentlicht am: 04.10.2013

Die Druckerei Paul Gerin, mit rund 60 Prozent Marktanteil Österreichs führendes Plakatdruckunternehmen sowie einer der führenden Akzidenzdrucker des Landes, investierte vor kurzem in das großformatige Digitaldrucksystem swissQprint Impala.

 

„Mit der Inbetriebnahme der Impala erweitern wir unsere klassische Kompetenz im Bereich der Produktion von Plakat und City Light in das digitale Segment“, so Geschäftsführer Ing. Michael Braun. „Wir positionieren uns im hochqualitativen Bereich zur Produktion von Klein- und Kleinstauflagen. Und unsere Entscheidung gibt uns Recht: Das System produziert erst seit wenigen Tagen und ist voll ausgelastet.“

Das digitale UV-Drucksystem druckt in einer Auflösung von bis zu 1.080 dpi - das bedeutet eine visuelle Auflösung von bis zu 2.160 dpi - bis zu 130 Quadratmeter pro Stunde auf den unterschiedlichsten Blatt-, Rollen- oder Feststoffmaterialien wie Papier, Backlit-Material, Selbstklebefolien, Planen, Netzvinyl bzw. Mesh bis hin zu Kappa- oder Hohlsteg-Platten, Dibond (Aluminium-Verbundplatten), Holz oder Plexiglas - und das in einer Materialstärke von bis zu 50 Millimeter.

Bei Gerin wurde die swissQprint Impala in der Farbkonfiguration Cyan, Magenta, Yellow, Black, Light Magenta, Light Black sowie der Weißdruckoption und einem Lackmodul installiert. Aktuell ist das digitale Drucksystem auf die Produktion von Blatt-Material wie Papier oder Backlit sowie Feststoffmaterialien ausgerichtet. In Folge plant man zur Steigerung des Druckvolumens in die „Rolle-zu-Rolle“-Option zu investieren. Dazu wird das Unternehmen den Digitaldruckbereich in einem weiteren Schritt um eine Schneide- und Fräsanlage erweitern und den im Haus installierten Zünd Plotter mit einem Fräskopf nachrüsten.

Die Produktion bei Druckerei Paul Gerin ist auf Effizienz, Geschwindigkeit und Flexibilität ausgerichtet. So werden sowohl die Daten für die Druckplattenherstellung für den Offsetdruck als auch die Daten für den großformatigen Digitaldruck durch ein einheitliches Workflow-System angesteuert.

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Kommentar

No risk – no fun

Es tut sich einiges in der Druck- und Verpackungs- industrie in Österreich in Bezug auf neue Investitionen und Vor- reiterdenken. So gab es in den letzten Wochen eine ganze Reihe interessanter Installationen, die durchwegs zeigen, dass nicht mehr ausschließlich in Maschinen, sondern in Prozesse und Konzepte investiert wird.

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