Heidelberg: neue Bogenstanze und Faltschachtelklebemaschinen

Veröffentlicht am: 26.11.2014

Auf den Packaging Days, die von 26. bis 27. November in der Halle 11 am Standort Wiesloch-Walldorf stattfinden, stellt Heidelberg mehrere neue Lösungen für die Faltschachtelherstellung vor.

„Der Verpackungsmarkt ist geprägt durch Wachstum in den Schwellenländern und Konsolidierung sowie Produktivitätssteigerungen in den industrialisierten Ländern“, erklärt Stephan Plenz, Vorstand für Equipment bei Heidelberg. „Für uns ist der Verpackungsmarkt sehr attraktiv, und wir bedienen ihn mit entsprechenden Produkten im Druck und in der Weiterverarbeitung sowie mit unserem Druckerei-Workflow Prinect Postpress Packaging.“ Die Veranstaltung richtet sich an Faltschachtelproduzenten, die höchste Qualität und Zuverlässigkeit bei niedrigeren bis mittleren Auflagen benötigen. Genau für diese Zielgruppe stellt Heidelberg die neue Bogenstanze Promatrix 106 CS und die neuen Faltschachtelklebemaschinen Diana Smart 55 und Diana Smart 80 vor.

 

Neue Bogenstanze Promatrix 106 CS

Die Bogenstanze Promatrix 106 CS, sie stanzt und prägt mit einer Laufleistung von 8.000 Bogen in der Stunde, wird zusammen mit der neuen Speedmaster CD 102 gezeigt. Sie richtet sich sowohl an Faltschachtelhersteller mit kleinen bis mittelgroßen Auflagen als auch an Akzidenzdruckereien, die gelegentlich Verpackungen produzieren. Die Maschine sichert Anwendern durch kurze Rüstzeiten eine hohe Produktivität und Kosteneffizienz. Das Materialspektrum ist weit gefächert und reicht von 90 bis 2.000 Gramm pro Quadratmeter. Wellpappe bis zu vier Millimeter Stärke kann ebenfalls verarbeitet werden. Mit ihrem Format von 760 x 1.060 Millimeter eignet sich die Promatrix 106 CS in der Weiterverarbeitung auch als Ergänzung der Speedmaster XL 106. Insgesamt bietet die Maschine eine umfangreiche Standardausstattung, eine hohe Bedienerfreundlichkeit und ein attraktives Preis-Leistungsverhältnis. Weiterhin im Vertriebsprogramm sind Varimatrix 82 CS und Varimatrix 105 C/CS.

 

Faltschachtelklebemaschine Diana Smart 55 und Diana Smart 80

Die Faltschachtelklebemaschinen der Diana Familie, die bereits über 5.000 Mal weltweit installiert wurden, werden durch die Diana Smart 55 und die Diana Smart 80 erweitert. Diese ergänzen das Produktportfolio neben der Diana X 80 und der Diana X 115. Die Zahlen in der Bezeichnung benennen dabei die maximal verarbeitbare Schachtelbreite in Zentimetern. Auf den Packaging Days wird die Diana Smart 80 gezeigt, die hauptsächlich für Faltschachtelhersteller interessant ist, die Schachteln in kleineren und mittelgroßen Auflagen herstellen. Eingesetzt wird sie für Längsnaht- und Faltbodenschachteln. Die ausgestellte Maschine ist kombiniert mit dem Diana Inspection Control und dem Diana Braille Modul für die Blindenschrift und wird Pharmaschachteln produzieren.

Die neue Diana Smart 55 ersetzt die Diana 45 und eignet sich für Faltschachtelhersteller, die kleine Schachteln für den Pharma- oder Kosmetikbereich in kleinen und mittelgroßen Auflagen herstellen. Die Diana Smart 55 bietet nun auch optional mit dem Diana Braille Modul und dem Diana Inspection Control Modul die neuesten Technologien für diese kleine Arbeitsbreite an.

Die Diana Smart ist auf einen maximalen Geschwindigkeitsbereich von 450 Meter pro Minute ausgelegt und produziert damit etwa 140.000 Schachteln pro Stunde. Zum Vergleich dazu produziert die Diana X über 200.000 Schachteln in der Stunde. Die Diana Smart ist modular aufgebaut und lässt sich für jeden Kunden individuell an die jeweiligen Gegebenheiten anpassen. So kann die Maschine mit dem Diana Stapelwender und Diana Feeder, dem Diana Packer oder der Abpackhilfe FAS 480 ausgestattet werden. Sie punktet durch kurze Rüstzeiten, einer sehr guten Zugänglichkeit und einer hohen Produktionsqualität. Alle relevanten Einstellungen können für Wiederholaufträge abgespeichert werden. Als Einstiegsmaschine in den Faltschachtelklebebereich bietet man weiterhin den Easygluer 100 an.

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Kommentar

No risk – no fun

Es tut sich einiges in der Druck- und Verpackungs- industrie in Österreich in Bezug auf neue Investitionen und Vor- reiterdenken. So gab es in den letzten Wochen eine ganze Reihe interessanter Installationen, die durchwegs zeigen, dass nicht mehr ausschließlich in Maschinen, sondern in Prozesse und Konzepte investiert wird.

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