KBA meldet Umsatzrückgang im ersten Quartal

Veröffentlicht am: 14.05.2013

Zurückhaltung ist angesagt. Angesichts der konjunkturellen Unsicherheit setzte sich im ersten Quartal 2013 auch bei Druckmaschineninvestitionen die globale Zurückhaltung der letzten Monate des Vorjahres fort. KBA meldet gegenüber dem Vorjahreszeitraum einen Rückgang der Neubestellungen um 15,5 Prozent auf 200 Millionen Euro. Der Konzernumsatz blieb durch kundenseitige Lieferverschiebungen und die Ballung von Auslieferungen im zweiten Halbjahr mit 190,7 Millionen Euro ebenfalls unter dem Vorjahreswert von 263,5 Millionen Euro. Mit 657,3 Millionen Euro lag der Auftragsbestand Ende März 2013 leicht über dem zu Jahresbeginn, aber 17,7 Prozent unter dem Vorjahr.

Der Auftragseingang bei Bogenoffsetmaschinen erreichte mit 132,8 Millionen Euro nicht den Vorjahreswert von 152,9 Millionen Euro. Die Bestellungen waren um 13,1 Prozent niedriger. Im Geschäftsbereich Rollen- und Sondermaschinen beliefen sich die Neuaufträge im Auftaktquartal auf 67,2 Millionen Euro, da eingeplante Bestellungen kundenseitig verschoben wurden. Durch die im Projektgeschäft übliche Zyklik erreichte der Umsatz mit 92,5 Millionen Euro knapp 60 Prozent des Vorjahresvolumens von 162,6 Millionen Euro. Ende März standen in diesem vom Anlagenbau geprägten Bereich Aufträge mit einem Volumen von 449,5 Millionen Euro in den Büchern.

Große Hoffnungen setzt man nun auf die aktuell laufende China Print in Peking, von der man sich wichtige Umsatzimpulse erwartet.

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