Kodak setzt weiter auf Inkjet-Geschäft

Veröffentlicht am: 12.04.2017

Diese Entscheidung wurde nach einer Bewertung des Geschäftsbetriebs durch das Management und Diskussionen mit potenziellen Käufern getroffen. Chief Executive Officer Jeff Clarke meinte, dass sich das Prosper Geschäft um 40 Prozent durch Umsatzzuwächse bei Verbrauchsmaterial und „anderen Posten“ verbessert habe und so eine pragmatische Entscheidung zu treffen war. Es könnte wohl auch sein, dass die eingelangten Angebote nicht zufriedenstellend genug waren. Auf jeden Fall wird das Inkjet-Team nun weiterhin unter dem Kodak Logo agieren, und dessen Engagement darf man nicht in Abrede stellen. Trotz aller Verunsicherungen und Ankündigungen glaubt diese Mannschaft an die Technologie, davon konnte man sich kürzlich auch bei den Hunkeler Innovationdays überzeugen. Durch die sichergestellten Umsätze wird man weiter in die Ultrastream Technologie investieren und hat mit Partnern, die neue Anwendungen entwickeln werden, Vorverträge geschlossen. Man wird mit der Auslieferung von Ultrastream Evaluation-Kits an 17 Unternehmen, darunter Fuji Kikai, Goss China, Matti, Mitsubishi Heavy Industries Printing & Packaging Machinery (MHI-PPM) und Uteco, beginnen. Diese Firmen werden die Integration der Technologie in ihre künftigen Drucklösungen untersuchen. 2019 sollen erste serienreife Produkte auf den Markt kommen, also rechtzeitig zur drupa 2020.
Randy Vandagriff, der bei der Entwicklung der Ultrastream Technologie und des Digitaldruckgeschäfts von Kodak seit 2004 eine wesentliche Rolle spielte, wurde nun zum President der Enterprise Inkjet Systems Division mit Wirkung zum 1. Mai 2017 ernannt. Er ersetzt Philip Cullimore, der das Unternehmen verlässt, um ein Karriere-Sabbatical zu nehmen.

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