Heidelberg und Gallus: Neue Digitaldruckmaschine für Etikettenmarkt

Veröffentlicht am: 01.10.2014

Heidelberg und Gallus haben im Rahmen einer Kundenveranstaltung in der Schweiz eine neue Digitaldruckmaschine für den Wachstumsmarkt digital gedruckter Etiketten vorgestellt.

 

Dabei handelt es ich um die Etikettendruckmaschine Gallus DCS 340 (DCS= Digital Converting System) auf Basis der Inkjettechnologie von Fujifilm, das nun binnen eines Jahres entwickelt wurde. Die dafür erforderliche Inkjeteinheit fertigt Heidelberg künftig am Standort Wiesloch-Walldorf. Die Basiseinheit der neuen Maschine produziert Gallus am Schweizer Standort St. Gallen. Das System soll bereits im kommenden Jahr in Serie gehen und die wachsende Nachfrage nach der wirtschaftlichen Produktion von kleinen bzw. mittleren sowie versionierten Auflagen im Etikettendruck bedienen.

Das neu vorgestellte digitale Drucksystem ist für den Markt von Selbstklebeetiketten konzipiert. Das weltweite Druckvolumen dieser Etiketten wächst jährlich um rund vier Prozent. Davon beträgt der Anteil des digital gedruckten Volumens lediglich rund fünf Prozent mit stark wachsender Tendenz. Der Digitaldruck treibt damit den Wandel in diesem vielversprechenden Marktsegment an. So wird erwartet, dass mittelfristig knapp jede zweite in diesem Bereich verkaufte Maschine digital druckt. Mit der jetzt präsentierten Technologie werden Heidelberg und Gallus den Wandel der Geschäftsmodelle in diesem Segment aktiv gestalten und den Anwendern dafür eine flexible und wirtschaftliche Lösung bieten.

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Die Corona-Pandemie zwingt mich – wenn ich mich im Ausland befinde – auf Informationssendungen des ORF zurückzugreifen, von denen manche sehr gelungen sind und manche wiederrum von der Themenauswahl eher nachdenklich stimmen.

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