MWV Graz nimmt 30 Meter Heidelberg XL-Druckmaschine in Betrieb

Veröffentlicht am: 30.06.2014

Der größte Faltschachtelbetrieb des US-Amerikanischen MWV Konzerns in Graz hat am 11. Juni mit prominenten Vertretern aus Politik und Wirtschaft eine neue Druckmaschine in Betrieb genommen.

 

Im Rahmen des Events wurde die über 30 Meter lange Maschine von Bürgermeister Siegfried Nagl, seiner Stellvertreterin Martina Schröck, Landesrat Christian Buchmann, Stephan Plenz (Vorstandsmitglied Heidelberg AG) und dem Gesandten der US-Amerikanischen Botschaft, Botschaftsrat Lee Brudvig (Deputy Chief of Mission), in Betrieb genommen.

Rund 40 Gäste wohnten der Feierlichkeit bei und bestaunten dabei die Speedmaster XL 106-10 LYYL (X3) UV HD Log.Plus – Österreichs längste Doppellackmaschine ohne Wendung im 3b-Format (70 x 100 Zentimeter). Die mit 10 Druck- und 2 Lackwerken ausgestattete Speedmaster verarbeitet rund 18.000 Bogen pro Stunde, verfügt über innovative Komponenten zur Rüstzeitreduzierung und Produktivitätssteigerung und garantiert durchgängig höchste Druckqualität bei einfachster Bedienung. Zusätzlich punktet sie mit Energieeffizienz und schonendem Ressourceneinsatz. „Ein Meilenstein in unserer Entwicklung“, freut sich Geschäftsführer Ing. Peter Szabó. „Diese Maschine sichert unser Fortbestehen in Graz und ermöglicht es uns zu wachsen. Da die Speedmaster – wie alle unsere Anlagen – ausschließlich mineralölfreie Druckfarben verdruckt und mit lebensmittelechten Schmiermitteln ausgestattet ist, eröffnet uns dies besonders im Bereich der Lebensmittelverpackungen neue Dimensionen,“ so Peter Szabó. Grund zum Feiern war aber nicht nur die neue Mega-Druckmaschine, sondern auch die Anschaffung zusätzlicher Stanz- und Folienprägekapazitäten. Insgesamt profitiert der Standort von einem Investitionspaket von rund 5 Millionen Euro.

 

 

Foto: LR Christian Buchmann, GF Ing. Peter Szabó, BM Siegfried Nagl, BM-Stellv. Martina Schröck.

« voriger   |   nächster » « zurück

Kommentar

Forsche Worte in Linz

Man darf sagen, die Premierenveranstaltung des Druck- und Medienkongresses in Linz ist gelungen. Es darf dennoch eine Anmerkung gestattet sein: Im Anschluss an die Keynote von Zukunftsforscher Matthias Horx gab es eine Podiumsdiskussion, bei der es um die geänderten Bedürfnisse von Kunden und neue Chancen für die Druckbranche ging. Soweit, so gut.

Anzeige

Umfrage

Das Thema Industrie 4.0 ist in aller Munde. Ihrer Meinung nach handelt es sich dabei um...

den aktuellen Industriestandard
einen übertriebenen Hype
ferne Zukunftsmusik
einen fahrenden Zug, auf den es rechtzeitig aufzuspringen gilt