KBA gibt Zahlen 2016 bekannt

Veröffentlicht am: 29.03.2017

Mit einem signifikanten Umsatz- und Ergebnisanstieg im Geschäftsjahr 2016 hat die Koenig & Bauer-Gruppe ihre erst Anfang 2015 ausgegebenen Mittelfristziele bereits überwiegend erreicht oder sogar übertroffen. „Das profitable Wachstum haben wir aus bestehenden und neuen Verpackungsmärkten, aus industriellen Applikationen im digitalen Rollendruck und durch den weiteren Ausbau des Servicegeschäfts generiert – und das ohne konjunkturellen Rückenwind“, erläuterte CEO Claus Bolza-Schünemann. „Mit der Profitabilität aller Segmente haben wir eine weitere Zielsetzung realisiert“, sagte CFO Dr. Mathias Dähn. „Nach einem Jahrzehnt mit Umsatzrückgängen und unbefriedigenden Margen wollen wir unsere Aktionäre an diesem Erfolg angemessen beteiligen.“
Trotz der unverändert anspruchsvollen weltwirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen konnte mit 1.149,7 Millionen Euro der Auftragseingang des Vorjahres (1.182,7 Millionen Euro) annähernd erreicht werden. Der Auftragsbestand lag zum Jahresende 2016 mit 557,5 Millionen Euro weiter auf einem hohen Niveau (2015: 574,9 Millionen Euro). Mit einer weiter in Richtung Zukunftsmärkte veränderten Umsatzstruktur übertrafen die Konzernerlöse mit 1.167,1 Millionen Euro den Vorjahreswert von 1.025,1 Millionen Euro um 13,9 Prozent. Durch Zuwächse im europäischen Ausland, in Nord- und Lateinamerika sowie Afrika lag die Exportquote mit 85,5 Prozent leicht über dem hohen Niveau des Vorjahres (85,0 Prozent). Das Geschäft in Asien/Pazifik war durch die Abkühlung der Konjunktur in China belastet.
Zum signifikanten Gewinnanstieg auf den höchsten Wert der 199-jährigen Firmengeschichte trugen der Mehrumsatz mit besseren Margen, die durchgängig gute Auslastung und die nachhaltig reduzierte Kostenbasis durch die erfolgreich abgeschlossene Restrukturierung bei. Das EBIT und das EBT legten ohne Einmalerträge auf 62,9 Millionen Euro bzw. 56,8 Millionen Euro zu. Mit 4,9 Prozent wurde die prognostizierte EBT-Marge von bis zu fünf Prozent voll erreicht. Zu den operativen Ergebnistreibern kamen wesentliche Einmalerträge aus der Zuschreibung von abgewerteten Sachanlagen von 22,4 Millionen Euro und dem Ansatz aktiver latenter Steuern von 7,4 Millionen Euro. Das mehr als verdreifachte Konzernergebnis von 82,2 Millionen Euro (2015: 26,9 Millionen Euro) entspricht einem anteiligen Ergebnis je Aktie von 4,98 Euro (Vorjahr: 1,62 Euro).

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Kommentar

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