Papierfachtagung in Graz: Innovation aus Tradition

Veröffentlicht am: 09.07.2014

Am 4. und 5. Juni 2014 fand die Papierfachtagung in Graz unter dem Motto „Innovation aus Tradition“ statt.

 

Zur Begrüßungen durch die Veranstalter kam auch Landeshauptmann Mag. Franz Voves. Er betonte die Wichtigkeit von Arbeitsplätzen in der Industrie und analysierte: „In Folge der Energieliberalisierung kommt es jetzt zu einem unkontrollierten Umstieg auf neue Energiequellen, was zu milliardenschweren Fehlinvestitionen und außerdem zu unerwünschten Auswirkungen auf der Preisseite führt. Da müssen wir die Wettbewerbsfähigkeit wieder herstellen.“

In seinem Keynote-Statement behandelte Dkfm. Wolfgang Pfarl, scheidender Austropapier-Präsident, die Entwicklung von Kommunikation, Information und den Wettbewerb zwischen elektronischen und Printmedien.

Es folgte eine intensive Auseinandersetzung mit den Themen Innovation, Forschungsausgaben, Förderbudgets und Planungssicherheit für Investitionen. Die Ergebnisse des europaweiten TwoTeam-Projekts, die Ende letzten Jahres bei der Paper Week in Brüssel präsentiert wurden, stellte CEPI-Direktor Bernard de Galembert vor. Dabei erklärte er die letztes Jahr entwickelten Zukunftstechnologien, die zur Umsetzung der Roadmap 2050 und zur Erreichung einer CO2-armen Bioökonomie notwendig sein können.

Im Verlauf der Tagung standen fast 50 Vorträge zu überwiegend technischen Themen auf dem Programm, die vom Papierinstitut der TU-Graz mit Prof. Dr. Wolfgang Bauer koordiniert wurden.

Die zweitägige Veranstaltung lief unter dem Titel ZUKUNFT.Forum Papier und bot neben der Eröffnung mit ihren prominenten Rednern das WIRTSCHAFTS.Forum, das WISSENS.Forum und mehrere TECHNIK.Foren für die Fachleute der Branche. Neben dem Vortragsprogramm bot die Papierfachtagung 2014 den 450 Teilnehmern viel Raum für Gespräche und den Besuch der IPZ-Fachmesse mit über 20 Ausstellern.

 

 

Foto: (v.l.n.r.) Wolfgang Bauer (TU Graz), LH Stmk. Franz Voves, Austropapier-Präsident Alfred Heinzel, Alt-Präsident Wolfgang Pfarl und Max Oberhumer (Sappi-Gratkorn). © AuPa Frankl

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