Goss und manroland web systems gehen zusammen

Veröffentlicht am: 02.03.2018

Die Konsolidierung in der Druckmaschinenzulieferindustrie schreitet weiter voran. Wie beide Unternehmen in einer Aussendung bekannt gaben, plane man einen Zusammenschluss ihrer komplementären Geschäftsaktivitäten. Das neue, kombinierte Unternehmen soll von einer sich ergänzenden geografischen Marktpräsenz profitieren, weitreichende Synergien haben, den langfristigen Bestand sichern und nutzenorientierte Lösungen insbesondere im Bereich des Systemgeschäftes und des Services ermöglichen. Die neue Einheit möchte künftig der starke Partner aller internationalen Rollendruckereien sein. Vorbehaltlich der Zustimmung der Kartellbehörden soll der Zusammenschluss bis spätestens Mitte des Jahres 2018 realisiert sein. Das Goss-Geschäftsfeld für Rollenwechsler und Trocknungssysteme („Contiweb“) ist nicht in die Transaktion eingebunden.
Alexander Wassermann, CEO von manroland meint dazu: „Wir sind auf einem nachhaltigen Erfolgsweg. Wir wollen diesen Weg fortsetzen und stärken, indem wir durch zielgerichtete Konsolidierung Synergien, die Weiterentwicklung unserer F&E-Aktivitäten und unsere Innovationskraft stärken. Unsere Kunden werden aus einem noch breiteren Portfolio von Produkten und Dienstleistungen auswählen können.“ Mohit Uberoi, CEO von Goss unterstreicht: „Diese Kombination wird es uns ermöglichen, weitreichende Synergieeffekte zu nutzen. Diese werden uns dabei unterstützen, unsere Kunden optimal in die Zukunft zu begleiten. Die Kombination ist der Schlüssel für ein nachhaltig erstklassiges Produktangebot und einen exzellenten Kundenservice.“ Die Anteilseigner von manroland web systems und Goss International, die Lübecker Possehl-Gruppe und American Industrial Partners (AIP), werden beide am neuen, kombinierten Unternehmen beteiligt bleiben.
Das neue Unternehmen setzt auf die Kompetenzen seiner Mitarbeiter und möchte seine Aktivitäten im Bereich Rollendrucksysteme, Dienstleistungen, Verbrauchsmaterialien und Systemkomponenten für den Zeitungs- und Illustrations-, Verpackungs- und Digitaldruckmarkt weiter ausbauen. Neben dem Neumaschinen- und Servicegeschäft soll insbesondere das Geschäft mit Retrofits und Upgrades wachsen. Des Weiteren soll Wachstum aus dem systematischen Ausbau der E-Commerce Aktivitäten generiert werden.

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Kommentar

No risk – no fun

Es tut sich einiges in der Druck- und Verpackungs- industrie in Österreich in Bezug auf neue Investitionen und Vor- reiterdenken. So gab es in den letzten Wochen eine ganze Reihe interessanter Installationen, die durchwegs zeigen, dass nicht mehr ausschließlich in Maschinen, sondern in Prozesse und Konzepte investiert wird.

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