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Acrobat – Programm von Adobe, mit dem Dokumentenseiten erzeugt werden, die mit Hilfe eines Readers (kostenloses Programm) auf jeder gängigen Rechnerplattform angesehen und auf PostScript-Druckern gedruckt werden können. Wesentlicher Vorteil: Es bleiben alle Schriften, Farben und Formen des Dokumentes absolut identisch erhalten, auch wenn die Schriften oder das Programm, mit der die Seite oder das Dokument erzeugt wurde, nicht auf dem Rechner des Betrachters vorhanden ist; weltweiter Standard im Dokumentenmanagement.
 

Additive Farben – Entstehen durch die Addition von Licht unterschiedlicher Farbe. Mit den so genannten Grundfarben Rot, Grün und Blau lassen sich in der Theorie alle sichtbaren Farben bilden, wobei alle drei Farben zu gleichen Teilen übereinander projiziert Weiß ergeben. Das farbige Sehen des Menschen arbeitet mit rot-, grün- und blauempfindlichen Sinneszellen. Treffen beispielsweise rote und grüne Lichtstrahlen auf die entsprechenden Empfangszellen des Auges, so ergibt dies die Mischfarbe Gelb. Werden alle drei Farbempfänger erregt, dann sieht das Auge weiß. Das gängige, vor allem bei Bildschirmen und Scannern eingesetzte additive Farbmodell RGB verwendet diese Grundfarben. Durch Mischen von je zwei dieser Farben zu gleichen Anteilen entstehen als Sekundärfarben Cyan, Magenta und Gelb, die ihrerseits die Grundfarben des subtraktiven Farbmodells CMYK bilden.

 

Additive Farbmischung – Erzeugung von Farben durch die Addition von Licht unterschiedlicher Farbe. Bildschirme verwenden dazu verschiedenfarbige Lichtpunkte, die durch das begrenzte Auflösungsvermögen des menschlichen Auges zu einem Farbeindruck zusammenfließen, welcher der Summe der Einzelfarben entspricht.

 

Adobe – Adobe Systems Incorporated mit Sitz in San José/Kalifornien ist ein führender Software-Hersteller im Bereich Grafik und Bildbearbeitung. Zu den Produkten des 1982 gegründeten Unternehmens zählen das Bildbearbeitungsprogramm Photoshop, das Zeichenprogramm Illustrator sowie die Desktop-Publishing-Programme Indesign und Pagemaker. Von Adobe stammen auch die Seitenbeschreibungssprache Postscript sowie das geräteunabhängige Datenformat PDF (Portable Document Format).

 

Affichenpapier – Papiersorten für großformatige Plakate, meist holzhaltig und stark geleimt.

 

Akzidenz – Lateinisch accidens - das Zufällige, das Veränderliche. Bezeichnung für Drucksachen kleineren Umfangs für Privatpersonen, Betriebe, Verwaltungen etc. Zeitungen, Zeitschriften und Werke sind keine Akzidenzen. Die Bezeichnung Akzidenz erklärt sich dadurch, dass Drucker im 15. Jahrhundert in der Regel hauptsächlich mit der Herstellung von Büchern beschäftigt waren und Akzidenzarbeiten nur gelegentlich anfielen. Die vermutlich älteste Akzidenzdrucksache und das älteste gedruckte Formular sind die Ablassbriefe der Römischen Kirche im 15. Jahrhundert.

 

Altarfalz – Auch Gatefold oder Fensterfalz genannt. Bei dieser Falzart wird ein Blatt so gefaltet, dass zwei Flügel entstehen, die von einer weiteren Seite zu öffnen sind. Man unterscheidet zwischen Zwei- und Dreibruchfalz.

 

Altpapier – Für Recyclingzwecke zur Papierfabrik zurückgeführte Papierabfälle aus Produktion, Handel, Haushalten, etc.

 

Amplitudenorientierter Raster – Rasterverfahren, bei dem die Rasterpunkte gleiche Abstände besitzen und die Halbtöne durch unterschiedliche Größen der Rasterpunkte erzeugt werden - wird auch "autotypischer Raster" genannt. Mehrere Farbformen im Zusammendruck müssen bei diesem Rasterverfahren in genau einzuhaltenden Rasterwinkeln zueinander verdreht werden, um die Entstehung von Moiré zu verhindern.

 

Andruck – Auch Maschinen-Proof genannt dient er dazu, das zu erwartende Druckergebnis gleichsam in einem Probelauf unmittelbar an der Druckmaschine zu kontrollieren.

 

Andruckskala – Bei einem Andruck als Qualitätsprüfung dient eine Andruckskala zur Beurteilung der Farben auf dem Bedruckstoff. Dazu werden auf einer kleinen Fläche beim Vierfarbdruck die vier Prozessfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz allein und in verschiedenen Kombinationen zusammen gedruckt.

 

Anlegemarken – Im Bogendruck nennt man Anlegemarken am vorderen und einem seitlichen Rand gedruckte Markierungen, die zur optischen Kontrolle dienen, wenn der Bogen zum Falzen oder Schneiden angelegt wird. An den Markierungen lässt sich erkennen, an welchen Seiten der gedruckte Bogen anzulegen ist, damit er standrichtig gefalzt und beschnitten werden kann.

Kommentar

No risk – no fun

Es tut sich einiges in der Druck- und Verpackungs- industrie in Österreich in Bezug auf neue Investitionen und Vor- reiterdenken. So gab es in den letzten Wochen eine ganze Reihe interessanter Installationen, die durchwegs zeigen, dass nicht mehr ausschließlich in Maschinen, sondern in Prozesse und Konzepte investiert wird.

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