hubergroup-Kalender 2015: Plakate im Wandel der Zeit

Veröffentlicht am: 07.01.2015

Zwölf unterschiedliche Plakate bilden die Motive für den großen Wandkalender der hubergroup, die in ihrem historischen Wandel auch einen guten Teil der 250-jährigen Firmengeschichte widerspiegeln. Das Jänner-Motiv beginnt im Jahr 1750 mit einem kolorierten Kupferstich, der sich der Indigogewinnung widmet, das Dezember-Motiv schließt mit einem zeitgenössischen preisgekrönten Poster für ein amerikanisches Kultur-Festival.

Der Erfolg der Plakate als Informationsträger, mit denen sich Unternehmen und Institutionen an die Öffentlichkeit wandten, begann im 18. Jahrhundert. Alois Senefelders Entwicklung der Lithografie ermöglichte die einfache Reproduktion von farbigen Drucksachen, und bald wurden aus den häufig billig und schlecht gestalteten Anschlagezetteln früherer Zeiten nun Plakate mit oft hohem künstlerischen Anspruch. Da die Werbung in der Massengesellschaft des 20. Jahrhunderts zu einem immer bedeutungsvolleren Faktor wurde, nahmen sich so genannte Reklamefachleute des neuen Mediums an und die grafische Gestaltung richtete sich mehr und mehr nach den Richtlinien der Werbewirksamkeit.

Fast alle Exemplare des in einer Auflage von 15.500 Stück gedruckten Kalenders sind bereits weltweit verteilt.

  

 

Foto: (links) Die kolorierte Kreidelithografie von Carle Vernet mit dem Titel „Der Plakatkleber“, entstanden um 1820, ist Motiv im März 2015. (rechts) Eine Werbeanzeige der Michael Huber Farbenfabriken um 1910 als Motiv für den Juli 2015.

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Kommentar

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Es tut sich einiges in der Druck- und Verpackungs- industrie in Österreich in Bezug auf neue Investitionen und Vor- reiterdenken. So gab es in den letzten Wochen eine ganze Reihe interessanter Installationen, die durchwegs zeigen, dass nicht mehr ausschließlich in Maschinen, sondern in Prozesse und Konzepte investiert wird.

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