Tÿpo St. Gallen geht in die zweite Runde

Veröffentlicht am: 30.01.2013

Die Wechselbeziehung zwischen Schwarz und Weiß, zwischen Bedrucktem und Unbedrucktem wird die Referenten an der zweiten Tÿpo St. Gallen von 20. bis 22. September intensiv beschäftigen. Das diesjährige Typografie Symposium setzt sich mit dem Thema Weißraum auseinander; Tickets sind bereits online erhältlich.

 

Das richtige Maß an Leerraum zwischen verschiedenen grafischen Elementen sorgt für gute Lesbarkeit und sichtbare Ordnung, wodurch die Gestaltung erst ihre ästhetische Wirkung entfaltet. Der Schweizer Typograf Jan Tschichold nannte den Weißraum beispielsweise „die Lungen eines guten Designs“ und zeigte damit unmissverständlich die Wichtigkeit dieser Leere auf.

Weißraum ist leer, leicht, schafft Ruhe und Übersicht sowie ein angenehmes Klima. Weißraum wird vom Betrachter aber auch meist nicht bewusst wahrgenommen und ist damit umso einflussreicher. Und schlussendlich kann gar konstatiert werden, dass es ohne Weißraum keine Typografie gibt.

Vom 20. bis 22. September 2013 wird die Tÿpo St. Gallen an der Schule für Gestaltung St. Gallen stattfinden. Am dreitägigen Typografie Kongress werden sich am Freitag und Samstag zahlreiche hochkarätige Fachreferenten aus der Schweiz, Deutschland, Österreich, England, Tschechien, den Niederlanden und den USA in gewohnter Manier mit dem Thema Weißraum auseinander setzen. Neben einer Führung durch die Ausstellung der Stiftsbibliothek St. Gallen – die älteste Bibliothek der Schweiz und eine der größten und ältesten Klosterbibliotheken der Welt – dürfen sich die Teilnehmer am Sonntagmorgen außerdem auf einen Buchstabenspaziergang durch die Stadt St. Gallen mit Florian Hardwig (Myfonts) freuen.

Detailinformationen zu den Referenten und zum Programm: www.typo-stgallen.ch.

« voriger   |   nächster » « zurück

Kommentar

No risk – no fun

Es tut sich einiges in der Druck- und Verpackungs- industrie in Österreich in Bezug auf neue Investitionen und Vor- reiterdenken. So gab es in den letzten Wochen eine ganze Reihe interessanter Installationen, die durchwegs zeigen, dass nicht mehr ausschließlich in Maschinen, sondern in Prozesse und Konzepte investiert wird.

Anzeige

Umfrage

Das Thema Industrie 4.0 ist in aller Munde. Ihrer Meinung nach handelt es sich dabei um...

den aktuellen Industriestandard
einen übertriebenen Hype
ferne Zukunftsmusik
einen fahrenden Zug, auf den es rechtzeitig aufzuspringen gilt