Reflex nimmt PM4 in Betrieb

Veröffentlicht am: 03.12.2015

Im Beisein des kompletten Teams wurde kürzlich die generalüberholte Papiermaschine PM4 beim Papierhersteller Reflex mit Sitz in Düren/Deutschland wieder in Betrieb genommen. Für Geschäftsführer Hariolf Koeder war dies ein großartiger Moment, sieht er doch in der PM4 „eine Transparentpapiermaschine, die individuelle und hohe Qualitätsansprüche erfüllt“. Rund vier Monate wurde in die Papiermaschine investiert, um mittels energetischer Maßnahmen die Energieeffizienz zu verbessern und den Wasserverbrauch zu reduzieren, damit nicht nur Kosten eingespart, sondern gleichzeitig auch der ökologische Fußabdruck des Unternehmens deutlich reduziert wird. Planmäßig wird im Dezember 2015 das neue Dampfkraftwerk fertiggestellt. Dieses wird künftig auch die PM4 versorgen.

Lag der Bedarf von Transparentpapieren früher vorwiegend im zeichnerischen Segment, eröffnen sich heute unzählige Anwendungen im grafischen Bereich. Beispiele finden sich in Prospekten, Mailings, Kalendern, Drucksorten, Kuverts und vor allem aber zunehmend in innovativen Verpackungen. Die spezielle, technische Auslegung der PM4 ermöglicht es, eine sehr hohe Qualität mit anerkannten Alleinstellungsmerkmalen für Transparentpapier herzustellen. Die Flächengewichte reichen von 50 bis 220 Gramm pro Quadratmeter in unterschiedlichen Qualitäten. Vorrangig wird Transparentpapier in weißer Ausführung geliefert, zusätzlich können Kunden aus einer Vielfalt von Farbtönen wählen.

„Die Inbetriebnahme einer Papiermaschine ist angesichts der Entwicklungen in der Papierbranche in der heutigen Zeit eher ungewöhnlich. Die Gesellschafter von Reflex haben dennoch eine siebenstellige Summe für notwendige Investitionen bis 2017 bereitgestellt. So sind wir in der Lage, nicht nur gestärkt auf den Transparentpapiermarkt zurückzukehren, sondern gleichzeitig auch Kapazitäten auszudehnen“, so Koeder. Reflex signalisiert mit hohem Investment in die Infrastruktur einen Aufbruch in eine wirtschaftlich stabilere Zukunft des Unternehmens. Geplant ist auch die Umstellung vom jetzigen Dreischichtbetrieb auf Vierschichtbetrieb, was wiederum Arbeitsplätze schafft.

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