Linoprint kooperiert mit Weilburger Graphics

Die Zusammenarbeit zwischen Linoprint und Weilburger Graphics ermöglicht nun eine vollflächige Lackschicht auf Faltschachteln, die an jeder beliebigen Stelle bedruckt werden kann. Die Verpackungen werden zuerst mit Dispersionslacken und UV-Lacken aus der gemeinsamen Entwicklung vollflächig lackiert.

Die Drop-on-demand Inkjet-Drucksysteme von Linoprint drucken anschließend im Verpackungsprozess direkt auf die lackierte Oberfläche. Durch die Abstimmung auf die gemeinsam entwickelten Lacke, ermöglicht die von Linoprint eingesetzte Tinte ein gestochenes Druckbild bei zuverlässiger Haftung.

Die Kombination eignet sich optimal für den Einsatz bei Pharmaverpackungen. Bisher müssen bei Faltschachteln für Medikamente sogenannte „Fenster“ unlackiert bleiben. Auf diesen lackfreien Stellen werden im Lauf des Verpackungsprozesses Track and Trace-Codes oder Haltbarkeitsdaten aufgedruckt. „Diese Stellen verfügen nicht über die Schutzfunktion einer Lackschicht“, erklärt Sven Michael, Head of Business Operations and Consumables bei Linoprint. „Unsere Lösung ermöglicht eine längere Haltbarkeit der Faltschachteln. Die Lesequalität der aufgedruckten Codes ist sehr hoch. Zudem ist das vollflächige Lackieren weniger aufwändig und kostengünstiger als der partielle Lackauftrag.“

Neben Pharmaanwendungen eignet sich die Technik unter anderem auch für die Kosmetikindustrie. Hochwertige Verpackungen können an jeder Stelle im Verpackungsprozess etwa mit unterschiedlichen Sprachen weiterbedruckt werden.

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A-Team für Österreich… wirklich?

Die Corona-Pandemie zwingt mich – wenn ich mich im Ausland befinde – auf Informationssendungen des ORF zurückzugreifen, von denen manche sehr gelungen sind und manche wiederrum von der Themenauswahl eher nachdenklich stimmen.

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