Fespa 2021: Hoffnungsvoll nach Amsterdam

Veröffentlicht am: 02.08.2021

Aufgrund der Fortschritte, die durch das Tempo des Impfprogramms in Europa erzielt werden konnten, können beide Fespa-Veranstaltungen nunmehr live im Oktober in Amsterdam stattfinden.

Das gaben die Veranstalter kürzlich bei einer Pressekonferenz bekannt und verwiesen auch darauf, dass die Veranstaltungen ohne Beschränkung der Besucher- oder Personenzahl in den Hallen und an jedem Messestand und ohne Einbahnregelungen durchgeführt werden können.
Diese und andere positive Entwicklungen, wie die Einführung des digitalen Covid-Zertifikats der EU sowie die zunehmende Lockerung der Reisebeschränkungen und Quarantänevorschriften für Reisende zwischen vielen europäischen Ländern, nähren den Geschäftsoptimismus bei Anbietern und Dienstleistern in der Spezialdruckbranche und die Vorfreude auf das erste Wiedersehen der Branche seit 2019 bei einer internationalen Live-Veranstaltung.
Nach aktuellem Stand werden über 300 Aussteller auf der Fespa Global Print Expo 2021 und der parallel stattfindenden European Sign Expo im Oktober vertreten sein und ihre Produkte und Lösungen auf einer Ausstellungsfläche von mehr als 16.000 Quadratmeter auf dem RAI-Messegelände präsentieren. Zusammen werden sie Druckdienstleistern, Textilveredlern und Spezialisten für visuelle Kommunikation die lange überfällige Möglichkeit bieten, sich die neuesten Produktinnovationen, Technologien und Materialien im Großformat-Digitaldruck, Sieb- und Textildruck sowie in der Licht- und Schilderwerbung mit eigenen Augen anzusehen, anzufassen und auszuprobieren und persönliche Beratungsgespräche mit Experten zu führen.
Zu den Ausstellern zählen unter anderem 3A, Agfa, Ahlstrom Munksjö, Brother, Canon Production Printing, d.gen Inc, Durst, Kornit, M&R, Mimaki Europe, OneVision, Roland DG und STS Inks. Neil Felton, CEO der Fespa, meinte dazu: „Nach einer so langen Auszeit und so vielen Enttäuschungen ist es kaum zu glauben, dass eine Fespa-Live-Veranstaltung in weniger als drei Monaten ihre Pforten wieder öffnen wird. Die Vorfreude unserer Aussteller steigt. Und da die Beschränkungen für Live-Veranstaltungen gelockert wurden, können wir Ausstellern und Besuchern fast die gleiche Erfahrung wie früher bieten. Natürlich ist dieses Jahr in vieler Hinsicht anders. Inhaber von Druckereien in Europa sagen uns jedoch, dass sie zur Unterstützung ihrer Planung und Investitionsentscheidungen wieder auf Live-Veranstaltungen angewiesen sind. Zur Unterstützung ihrer wirtschaftlichen Erholung und Schaffung der notwendigen Voraussetzungen für künftiges Wachstum wollen wir dieses Event als Ausstellungsplattform für das größtmögliche Spektrum an Produkten und Anwendungen nutzen.“
Die Teilnehmer können sich auf alle notwendigen Gesundheits- und Sicherheitsmaßnahmen im Zusammenhang mit Covid-19 verlassen. Dazu gehören ein besseres Reinigungssystem, gut sichtbare Desinfektionsmittelspender für die Handhygiene und breitere Gänge, damit sich der Besucherfluss nirgends stauen kann. Um den physischen Kontakt auf ein Minimum zu reduzieren, erhalten die Besucher Einlass zu beiden Veranstaltungen über ein digitales Ticket auf ihrem Handy. Über eine aktualisierte Veranstaltungsapp können auch mittels QR-Code auf dem gesamten Messegelände auf Online-Versionen von Broschüren, Marketingmaterialien der Aussteller und Fachzeitschriften zugreifen. Maske tragen und Abstand halten werden jedoch auch weiterhin empfohlen. Bei aller Euphorie wir es wohl ratsam sein, sich vor Antritt der Reise in die Niederlande entsprechend zu informieren. Die aktuellen Reisebeschränkungen für die Niederlande hängen davon ab, ob das Herkunftsland als sicher angesehen wird. Eine Liste der Länder ist hier zu finden: (https://www.government.nl/topics/coronavirus-covid-19/visiting-the-netherlands-from-abroad/checklist-entry). Und es bleibt zu hoffen, dass die Delta-Variante oder eventuell auch andere, die Pläne nicht wieder durcheinanderwirbeln. Auf jeden Fall gibt es einen Plan für 2022. Da wird die Fespa wieder nach Berlin zurückkehren und zwar vom 31. Mai bis 3. Juni 2022.

   
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