Heidelberg und PURe vereinbaren europaweite Kooperation

Veröffentlicht am: 02.02.2022

Heidelberg und PURe mit Sitz in Augsburg haben eine europaweite Kooperation vereinbart, um Kunden auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Offsetdruckproduktion unterstützen.

 

Während die Verwendung konventioneller Offsetdruckfarben oder alternativ von UV-härtenden Farben die Einführung einer nachhaltigen Druckproduktion häufig schwierig macht, ermöglichen die Druckfarben von PURe Verpackungs- und Akzidenzdruckern eine nachhaltigere Produktion. Heidelberg wir seinen Kunden ein komplettes PURe-Paket anbieten, dass aus PURe-Produkten als auch aus Teilen des Saphira Programmes bestehen wird. Damit einhergehend möchte man ein Einführungs- und Transformationsservice für die Anwendung offerieren. Dazu gehören Auftrags- und Systemanalysen sowie Bediener- und Verkaufstraining, um es Kunden zu ermöglichen, die Umweltvorteile von PURe-Farben erfolgreich zu vermarkten.
Das PURe-Druckfarbensystem ist eine Antwort auf die gestiegene Nachfrage nach mehr Nachhaltigkeit in der Druckproduktion. Die neue Rezeptur ist zu 100 Prozent frei von Mineral-, Palm-, Soja- oder Kokosnussöl sowie von Metalltrocknern, Antioxidantien und Mikroplastik, ist geruchsneutral und weist ausgezeichnete Deinking-Eigenschaften auf. Sie erfüllt die höchsten Standards in Bezug auf Umwelt, Gesundheit und Arbeitssicherheit. Darüber hinaus wird die Mehrzahl der Inhaltsstoffe aus erneuerbaren Rohstoffen ohne weitere chemische Veränderung oder Synthese gewonnen. PURe setzt damit neue Maßstäbe für die Nachhaltigkeit von Offsetdruckfarben.
Das System erfüllt die Kriterien aller wichtigen Ökolabels (zum Beispiel EU Ecolabel, Nordic Ecolabelling, Österreichisches Umweltzeichen UZ24, Blauer Engel UZ195) und hat ein C2C Certified Material Health Certificate auf Platin-Level erhalten. Dank des einzigartigen Trocknungsmechanismus trocknet die Farbe schnell und bei einer deutlich niedrigeren Temperatur als üblich, was zu einer höheren Energieeffizienz beiträgt. PURe Druckfarben sind ideal geeignet zum Bedrucken von Lebensmittelverpackungen ebenso wie für den Akzidenzdruck. Der Weg zu mehr Nachhaltigkeit und der Erhalt eines von Eco-Labels ist jedoch mehr als der Wechsel der Farbdose. Es ist ein ganzheitlicher, kundenspezifischer Ansatz in der Druckerei erforderlich, der die Analyse der Auftragsstruktur und der Wertschöpfungskette sowie mögliche Änderungen bei den Geräteeinstellungen, den Verbrauchsmaterialien bis hin zu der Qualifikation des Bedienpersonals umfasst.

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Jürgen Otto (59) wird zum ersten Juli 2024 neuer Vorstandsvorsitzender der Heidelberger Druckmaschinen AG. Er folgt damit auf Dr. Ludwin Monz, der sein Amt als Vorstandsvorsitzender zum Ablauf des 30. Juni 2024 auf eigenen Wunsch im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat niederlegt und aus dem Vorstand von Heidelberg ausscheiden wird.

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