Heidelberg steigert Quartalsgewinn

Veröffentlicht am: 09.02.2017

Die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) hat ihr Ergebnis für das dritte Quartal gegenüber dem Vorjahr gesteigert. Obwohl das zweite Quartal unter den Erwartungen blieb, hat das Unternehmen die Jahresziele weiterhin im Blick.

 
Heidelberg liegt nach dem dritten Quartal des Geschäftsjahres 2016/2017 auf Kurs. Im dritten Quartal (1. Oktober bis 31. Dezember 2016) wurde das operative Ergebnis (EBITDA) sowie das Ergebnis nach Steuern gegenüber dem Vorjahresquartal weiter verbessert.
Das EBITDA ohne Sondereinflüsse wurde im dritten Quartal auf 49 Millionen Euro verbessert (Vorjahreswert: 40 Millionen Euro). Nach neun Monaten betrug der Wert 94 Millionen Euro (Vorjahreswert: 119 Millionen Euro). Das Ergebnis nach Steuern konnte im Berichtsquartal auf 18 Millionen Euro gesteigert werden (Vorjahr: 7 Millionen Euro). Im Neunmonatszeitraum erreichte es mit -10 Millionen Euro das Niveau des entsprechenden Vorjahreszeitraums (-7 Millionen Euro). Die Nettofinanzverschuldung blieb mit 282 Millionen Euro stabil (30. Juni 2016: 276 Millionen Euro), der Leverage ist mit 1,7 weiterhin unter dem Zielwert von 2.
Der Umsatz stieg gegenüber dem zweiten Quartal (586 Millionen Euro) auf 608 Millionen Euro an. „Die Ergebnissteigerungen im dritten Quartal zeigen, dass Heidelberg auf dem richtigen Weg ist, sich nachhaltig profitabel aufzustellen“, sagte Rainer Hundsdörfer, Vorstandsvorsitzender der Heidelberger Druckmaschinen AG. „Mit einem starken Schlussquartal gehen wir davon aus, unseren Jahresgewinn weiter zu erhöhen.“ Der Umsatz nach neun Monaten lag mit 1,680 Milliarden Euro erwartungsgemäß noch unter Vorjahr (1,802 Milliarden Euro). Eine große Zahl von Bestellungen von Maschinen mit längeren Lieferzeiten, die auf der drupa präsentiert und in Auftrag gegeben wurden, wird im vierten Quartal ausgeliefert. Damit verfügt Heidelberg über eine gute Ausgangsbasis für die geplante deutliche Umsatzsteigerung im vierten Quartal. Der Serienstart der Produkte zum Geschäftsjahresende soll zu einem höheren Umsatz und Ergebnis als im Vorjahr führen.
« voriger   |   nächster » « zurück

Kommentar

Was ist los beim Branchenprimus?

Jürgen Otto (59) wird zum ersten Juli 2024 neuer Vorstandsvorsitzender der Heidelberger Druckmaschinen AG. Er folgt damit auf Dr. Ludwin Monz, der sein Amt als Vorstandsvorsitzender zum Ablauf des 30. Juni 2024 auf eigenen Wunsch im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat niederlegt und aus dem Vorstand von Heidelberg ausscheiden wird.

Anzeige

Umfrage

Beeinflussen die Auswirkungen des Coronavirus Ihre Geschäftsentwicklung?

Ja, massiv
Etwas
Gar nicht
Keine Meinung