Falstaff Verlag mit 36,8 Prozent Umsatzplus im Jahr 2021

Veröffentlicht am: 02.02.2022

Das Covid-Jahr 2021 war für das größte Genussmagazin im deutschsprachigen Raum extrem erfolgreich. So konnte der Falstaff-Gruppenumsatz von 19 Millionen Euro im Jahr 2020 auf 26 Millionen in 2021 gesteigert werden.

 

Das größte Wachstum entfällt auf den überbesetzten und stark kompetitiven deutschen Markt. Dennoch schaffte es Falstaff hier bereits 2020 die Marktführerschaft zu erlangen. Falstaff-Herausgeber Wolfgang M. Rosam dazu: „Als wir vor elf Jahren nach Deutschland gingen, ernteten wir nur Kopfschütteln – gab es doch den Platzhirsch ‚Der Feinschmecker‘, der seit Jahrzehnten unumstrittener deutscher Marktführer war. Umso überraschter war der deutsche Markt über den rasanten Falstaff-Aufstieg und die Erreichung der Marktführerschaft. Heute rangiert Falstaff vor allem durch sehr hohe Abonnentenzahlen deutlich vor ‚Der Feinschmecker‘.“ Ebenfalls 2021 startete Falstaff seine erste internationale Ausgabe in Englisch. Seitdem findet man das Magazin für kulinarischen Lifestyle auf allen Flughäfen wie Paris, London, New York oder Singapur, in sämtlichen Riedel-Shops sowie in tausend Sternerestaurants weltweit. „Wir werden Falstaff zu einer internationalen Marke ausbauen und vor allem online in den nächsten fünf Jahren zehn Millionen User lukrieren“, bekräftigt Rosam.
Extrem erfolgreich entwickeln sich bei Falstaff die Line Extensions wie Falstaff Travel, Falstaff Rezepte oder Falstaff Profi. Am erfolgreichsten schnitt dabei im Vorjahr das Design- und Lifestyle-Magazin Falstaff Living ab, das von Angelika Rosam herausgegeben wird. Angelika Rosam: „Wir konnten unseren Umsatz um 40 Prozent im Vorjahr steigern, was alle unsere Erwartungen übertraf! Unser ganzer Fokus liegt im heurigen Jahr auf Digital und der Einführung von Falstaff Living in der Schweiz.“
Das Umsatzziel für 2022 liegt in der Falstaff-Gruppe bei 30 Millionen Euro, was einem weiteren Wachstum von rund 16 Prozent entspricht. Wolfgang M. Rosam: „Ein bisschen stolz darf man schon sein, dass ein österreichisches Magazin es geschafft hat, auch in Deutschland und der Schweiz Marktführer zu sein und sich mit der Internationalisierung auch vor dem Weltmarkt nicht fürchtet.“

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