Generationenwechsel bei P2 MedienInvest Holding

Veröffentlicht am: 16.08.2021

Der eine Sommer geht, der andere kommt: Christopher Sommer ist seit ersten August 2021 gleichberechtigter Geschäftsführer und Gesellschafter der deutschen P2 MedienInvest Holding.

Sein Vater, Peter Sommer, hat damit alle Gesellschaftsanteile an seinen Sohn übertragen und ist gleichzeitig als Geschäftsführer zurückgetreten, wird aber als Berater dem Unternehmen auch weiterhin verbunden sein. Peter Dankesreiter bleibt wie bisher in seiner Funktion als geschäftsführender Gesellschafter, will sich allerdings in den nächsten fünf Jahren ebenfalls um einen Generationenwechsel kümmern.
Wie lässt sich in der Druckindustrie der Konsolidierungsprozess intensiv vorantreiben? Wie können Firmen sinnvoll zusammengeführt werden – gerade solche, die keine Nachfolgeregelung haben oder in wirtschaftlichen Schwierigkeiten stecken? Was tun, um die Vielzahl von Betrieben in der grafischen Industrie, die allein nicht überlebensfähig sind, aufzufangen? Oder besser noch: Wie die interessantesten Firmen unter einem Dach bündeln? Das Konzept der Holding entstand bereits vor dem ersten Lockdown, als die ersten Insolvenzen auftraten. Die P2 MedienInvest will Kapazitäten neu ordnen, in spezialisierten Units zusammenfügen und auf diese Weise den Markt neu sortieren.
„Ich glaube an diese Philosophie und an das Geschäftsmodell und bin fest entschlossen, es noch ein großes Stück weiterzubringen“, sagt Christopher Sommer. Im Rahmen der Auszeichnung zum Drucker des Jahres wurde er als der beste „Junge Wilde“ der Branche gekürt und war bis Ende 2020 für Elanders Germany tätig. Mit dem Generationenwechsel hat die P2 MedienInvest nun die erste Nachfolge erfolgreich vollzogen.
Er sieht im Zuge der neuen Aufgabe spannende Themen auf sich zukommen: „Es geht im Kern darum, vernünftige und sinnvolle Konstellationen hervorzubringen und den Veränderungsprozess in der Medienbranche positiv zu beeinflussen. Als Vertreter der neuen Generation will ich zukunftsweisend agieren und das Unternehmen langfristig aufstellen.“ Ihm geht es auch darum, das Druckvolumen, das in Corona-Zeiten abgewandert ist, zurückzuholen. Und die Krise als Chance zur Neuorientierung zu nutzen.

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