Hyperindividualisierung für Printprodukte

Veröffentlicht am: 19.10.2026

Die Programmatic Print Alliance startet eine siebenteilige Online-Seminarreihe zu Daten, KI, Automatisierung und individueller Printkommunikation. Individuelle Kommunikation ist längst zum Anspruch moderner Marken- und Marketingkommunikation geworden.

 

Zielgruppen erwarten relevante Inhalte, passende Angebote und eine Ansprache, die ihre Situation und Bedürfnisse punktgenau berücksichtigt. Während digitale Kanäle diese Entwicklung maßgeblich vorangetrieben haben, bietet auch Print weit mehr Möglichkeiten zur Individualisierung. Genau hier setzt die neue Online-Seminarreihe der Programmatic Print Alliance (PPA) an. Unter dem Titel „Hyperindividualisierung für Printprodukte – Der Anspruch ist definiert. Die Werkzeuge sind verfügbar. Die Umsetzung ist noch zaghaft.“ beleuchtet die PPA ab 22. Oktober in sieben 60-minütigen Online-Sessions die wichtigsten Disziplinen rund um hyperindividualisierte Printkommunikation. Die Reihe richtet sich an alle Beteiligten entlang der Kommunikations- und Produktionskette: Markenartikler und Marketingverantwortliche, Werbe- und Kommunikationsagenturen, Verlage und Medienhäuser ebenso wie Kreative, Produktionsverantwortliche und Technologieanbieter.

Von den Daten bis zur fertigen Customer Journey
„Hyperindividualisierung ist kein Buzzword und auch keine reine Technologiefrage“, so die PPA. „Die notwendigen Werkzeuge sind heute verfügbar. Die eigentliche Herausforderung besteht darin, Daten, Inhalte, Technologie, Automatisierung und Medien zu einem funktionierenden Gesamtsystem zu verbinden.“ Den Auftakt bildet deshalb das Thema Daten und Data Analytics. Denn die Qualität individualisierter Kommunikation hängt entscheidend davon ab, welche Daten vorhanden sind, wie sie miteinander verknüpft werden und ob aus ihnen relevante Trigger und Anlässe für Kommunikation abgeleitet werden können. Weitere Sessions widmen sich dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Multichannel-Publishing, den Möglichkeiten moderner Individualisierungssoftware sowie der Frage, wie sich unterschiedliche Individualisierungsstufen technisch und organisatorisch realisieren lassen.

Print als Bestandteil moderner Dialogkommunikation
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Print-Mailing. Die Seminarreihe stellt aktuelle postalische Möglichkeiten und Rahmenbedingungen vor und zeigt anhand von Praxisbeispielen, welche Wirkung physische Kommunikation erzielen kann. Dabei geht es ausdrücklich nicht um einen Gegensatz zwischen Print und Digital. Vielmehr soll gezeigt werden, wie Print und digitale Kanäle zusammenwirken können. APIs, Marketing Automation, Social Media, QR- und Datamatrixcodes, personalisierte Inhalte und KI eröffnen Möglichkeiten, Print in digitale Customer Journeys einzubinden und die Wirkung über mehrere Touchpoints hinweg zu messen.

Vom Kanaldenken zur orchestrierten Kommunikation
Die Seminarreihe verfolgt damit einen übergeordneten Ansatz: Hyperindividualisierung soll nicht als isolierte Printtechnik verstanden werden. Sie ist vielmehr Teil einer kanalübergreifenden Kommunikationsstrategie, in der Daten die Grundlage bilden und die einzelnen Medien entsprechend ihrer jeweiligen Stärken eingesetzt werden.

Die sieben Sessions im Überblick
1. Daten zu Wirkung: Wie aus Informationen relevante Programmatic-Print-Anlässe werden
2. Print wirkt. Heute mehr denn je? – Print-Mailings im modernen Dialogmarketing
3. KI-Agenten – Aus Prompts werden ganze Prozesse
4. Hyperindividualisierung mit Programmatic Print verlangt neue Form des Projektmanagements
5. Personalisierter Druck ohne Performance-Kollaps
6. Multichannel Publishing: Wovon reden wir eigentlich?
7. Hyperindividualisierung in der Praxis– Was E-Mail-Marketing kann, wo es aufhört und wo Print übernimmt
Die jeweils 60-minütigen Online-Sessions starten ab Ende Oktober. Weitere Informationen zu Terminen, Referenten und Anmeldung finden sich auf der Website der PPA. https://www.programmatic-print.org/de/campus/schulungen

Kommentar

Aufatmen bei manroland Druckern

Heidelberg hat den weltweiten Service der bestehenden Anlagen von 3.000 Nutzern übernommen und nun soll Ruhe einkehren nach den letzten Monaten. Mit dieser Entscheidung sichert Heidelberg seine global führende Position in der Druck- und Verpackungsbranche.

Anzeige

Umfrage

Beeinflussen die Auswirkungen des Coronavirus Ihre Geschäftsentwicklung?

Ja, massiv
Etwas
Gar nicht
Keine Meinung