Klampfer Druck steigert Wettbewerbsfähigkeit

Veröffentlicht am: 26.09.2026

Heidelberg verspürt auch in ihrer Region Osteuropa ein wachsendes Interesse an seinen industriellen Digitaldrucklösungen rund um die Jetfire 50. Wesentliche Ursache ist der wachsende Trend zu immer mehr Kleinauflagen, der auch in dieser Region Einzug gehalten hat.

 

Dies war wohl ein Grund zur Präsentation der Jetfire 50 am 23. September auch Kollegen aus Osteuropa und deren Kunden zu Klampfer in die Steiermark einzuladen. Denn laut Analysen von Heidelberg steigt der Anteil des digital gedruckten Volumens am Gesamtvolumen im Akzidenzbereich in Osteuropa bis 2030 auf rund 44 Prozent, wobei insbesondere Polen, Österreich und Tschechien aufgrund der ausgeprägten Drucklandschaft zu den stärksten Märkten zählen. „In der Region Osteuropa stoßen wir mit der Jetfire 50 auf eine sehr positive Resonanz. Mit dem industriellen Inkjet-System haben wir ein Produktivitätslevel im Digitaldruck erreicht, mit dem sich Akzidenzdruckereien in Kombination mit dem Offsetdruck zukunftsfähig aufstellen können“, so Roland Spatt, Leiter Region Eastern Europe bei Heidelberg, der beim Event die Gäste auf das Herzlichste begrüßte. Ein Beispiel für die Entwicklungen am Markt ist eben Full-Service Dienstleister Klampfer Druck aus St. Ruprecht an der Raab, der an fünf Standorten rund 100 Mitarbeitende beschäftigt und sowohl hochwertige Akzidenzen als auch Faltschachteln produziert. Vor Kurzem hat das Unternehmen seine Digitaldruck-Aktivitäten durch die Installation einer Jetfire 50 kräftig erweitert. Damit kann Klampfer Druck auf die gestiegenen Anforderungen des Marktes nach mehr Flexibilität und kürzeren Reaktionszeiten wesentlich schneller und effizienter reagieren. In diesem Zusammenhang hebt die Geschäftsführerin Daniela Klampfer den anhaltenden Trend zu Kleinauflagen sowie zur Personalisierung von Druckprodukten hervor. Das industrielle Inkjet-System Jetfire 50 ist für Klampfer Druck, die sowohl hochwertige Akzidenzen als auch kreative Verpackungen produzieren, eine optimale Lösung, um diesen Bedarf wirtschaftlich und qualitativ abzudecken.
Ende August wurde die Jetfire 50 installiert, damit setzt das Unternehmen verstärkt auf hybride Produktion, in der Offset- und Digitaldruck ihre jeweiligen Stärken ausspielen. Dabei stößt das industrielle Digitaldrucksystem mit einer Druckgeschwindigkeit von bis zu 4.560 SAR3-Bogen/Stunde (duplex) in ganz andere Auflagenhöhen vor als der tonerbasierte Digitaldruck, der schon seit vielen Jahren bei Klampfer Druck im Einsatz ist.

Teil eines gesamten Öko-Systems
Die Jetfire 50 ist komplett in das digitale Ökosystem von Heidelberg mit Equipment, inklusive Weiterverarbeitung, Softwareintegration, Verbrauchsmaterialien, Service, Anwendungsberatung und Training integriert. Über Prinect wird die Jetfire 50 in den bestehenden Produktionsworkflow einer Druckerei eingebunden. Bei Klampfer Druck wurde die Jetfire 50 problemlos in den bestehenden Workflow eines Drittanbieters integriert. Der Umstieg auf den KI gesteuerten Workflow Prinect Touch Free hält sich Klampfer in einem nächsten Schritt als Option offen, um so die gesamte Produktion noch stärker zu automatisieren. Dabei werden Offset- und Digitaldruck in einem durchgängigen Workflow KI gesteuert verknüpft und sorgen so für maximale Effizienz bei minimalem manuellem Eingriff.
Im Offsetdruck arbeitet Klampfer Druck aktuell mit einer Speedmaster XL 106 sowie einer Speedmaster CX 104 im Drei-Schicht-Betrieb, die über einen Subscription Smart Vertrag mit Service und Verbrauchsmaterialien zuverlässig versorgt werden. „Bei unserer Auftragsstruktur können wir eine Auflage zwischen 1.000 und 2.000 Exemplaren auf einer tonerbasierten Digitaldruckmaschine oder auch im Offsetverfahren oft nicht mehr wirtschaftlich abbilden“, sagt Geschäftsführer Robert Klampfer. Insofern ist die Jetfire 50 die richtige Antwort, um im Digitaldruck ein breites Spektrum an Kleinauflagen schnell und in hoher Qualität zu produzieren und somit auch die Nutzung der gesamten technischen Infrastruktur, inklusive Offsetdruck, weiter zu optimieren. „Wir produzieren jetzt jeden Auftrag auf der optimalen Maschine“, so Klampfer.

 

Die Qualität stimmt

Qualitativ sind bei der Produktion mit der Jetfire 50 keine Unterschiede im Vergleich zum Offsetdruck zu erkennen. Ein konsistentes Farbmanagement ist die Voraussetzung für eine hybride Produktion, bei der beispielsweise die Vorab- oder Erstauflage im Digitaldruck gefertigt wird und bei steigender Nachfrage dann der Offsetdruck zum Zug kommt. Ein weiteres Beispiel, das Klampfer Druck hervorhebt, sind personalisierte Gutscheine oder Mailings, die früher in zwei Produktionsschritten im Offset- und Digitaldruck gefertigt wurden. Solche Aufträge erledigt die Jetfire 50 jetzt effizient in einem Arbeitsgang. Aber auch in der Kalenderproduktion spielt das System bereits seine Vorteile aus. Für Klampfer Druck war die Entscheidung für die Jetfire 50 aber keineswegs nur eine reine Technologieentscheidung.
Ausschlaggebend war das gesamte digitale Ökosystem, das Heidelberg rund um die Maschine bietet, wobei die insbesondere die Integrationsfähigkeit der Jetfire sowie das Serviceversprechen entscheidend waren. Gerade die Möglichkeit, unterschiedliche Produktionsverfahren und Prozesse digital miteinander zu verknüpfen, eröffnet dem steirischen Unternehmen die Perspektive, die Produktion nicht nur zu automatisieren, sondern kontinuierlich weiterzuentwickeln.
„Die Installation der Jetfire 50 bei unserem langjährigen Kunden Klampfer Druck ist ein weiteres Beispiel dafür, dass unser Angebot für eine hybride Druckproduktion den Bedarf unserer Kunden deckt. Viele erkennen, dass sie dadurch wesentlich flexibler, effizienter und somit profitabler und wettbewerbsfähiger am Markt agieren können“, erläutert Dr. David Schmedding, Vorstand Technologie und Vertrieb bei Heidelberg. „Unser nächster Innovationschritt ist die Jetfire 75, mit der wir unser digitales Portfolio für das B2-Format erweitern. Damit erreichen wir ein deutlich höheres Produktivitätslevel und decken ein noch breiteres Angebotsspektrum ab.“ Von der Jetfire 50 habe man mittlerweile rund 40 Anlagen verkauft, meint David Schmedding im Gespräch. Das Interesse sei weltweit groß, man käme gut voran.

Kommentar

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