250 Jahre Albertina: Post bringt Dürer Hasen auf Briefmarke

Veröffentlicht am: 19.07.2026

Die Wiener Albertina wurde vor 250 Jahren gegründet und beherbergt heute eine der weltweit bedeutendsten grafischen Sammlungen. Die Österreichische Post hat zu diesem Anlass eine neue Sonderbriefmarke herausgegeben.

 

Diese wurde von Ralph Gleis, Generaldirektor der Albertina, Edith Hlawati, Vorständin der Österreichische Beteiligungs AG (ÖBAG) und Präsidentin der Freunde der Albertina und Walter Oblin, Generaldirektor der Österreichischen Post AG, in der Albertina kürzlich präsentiert. Die von Regina Simon designte Briefmarke zeigt eine von Jakob Alt geschaffene Ansicht des Palais aus 1816, sie wird ergänzt durch einen stilisierten roten Dürer-Hasen von Ottmar Hörl, dem wohl berühmtesten Werk der Albertina-Sammlung. Die Briefmarke hat einen Nennwert von 3,50 Euro und erscheint in einer Auflage von 110.000 Stück.
Die Grafische Sammlung der Albertina geht auf Erzherzogin Marie Christine, eine Tochter Maria Theresias, und ihren Ehemann Herzog Albert von Sachsen-Teschen zurück. Beide waren ausgesprochen kunstsinnig, und die großzügige Mitgift, die Marie Christine in die Ehe brachte, ermöglichte dem Paar das systematische Sammeln von grafischen Blättern und Zeichnungen, die im Sinne der Aufklärung einen lehrreichen Überblick über die Entwicklung der Kunst bis hin zu zeitgenössischem Schaffen bieten sollten. Am 4. Juli 1776 wurde die Albertina gegründet, ihren Platz fand sie später in den Prunkräumen des Palais Erzherzog Albrecht an der Augustinerbastei. Nach dem Ende der Monarchie wurde die Albertina eine staatliche Institution.
Heute zählen zu ihr auch die Albertina Modern am Karlsplatz sowie die Albertina Klosterneuburg. Die Bestände der Albertina wurden seit jeher auch durch zeitgenössische Kunstwerke kontinuierlich erweitert. Aus der einstigen Grafischen Sammlung ist ein Universalmuseum entstanden: Heute vereint die Albertina neben ihrer Grafischen Sammlung auch die Fotosammlung, die Architektursammlung, die Klassische Moderne sowie Kunst nach 1945. In Österreichs einziger Schausammlung der Klassischen Moderne „Monet bis Picasso“ werden Werke vom französischen Impressionismus bis zum Expressionismus aus der Dauerleihgabe Sammlung Batliner gezeigt.

Kommentar

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