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gugler und Grüner feiern Fest für die ZukunftVeröffentlicht am: 22.06.2025
Rund 330 Gäste feierten gemeinsam mit 100 Mitarbeitern in Melk ein Fest für die Zukunft. Geladen hatten die Eigentümer der Druckerei gugler und die Steuerberatungs- und Wirtschaftstreuhand Kanzlei Grüner aus Neulengbach, die seit rund einem Jahr im Gebäude der Druckerei einen zweiten Standort etabliert hat.
Dort, wo vor einem Jahr noch die provisorische Einsatzzentrale der Hochwasser-Einsatzkräfte war, wurde nun ein Fest für die Zukunft gefeiert. Star des Nachmittags war, neben den Gästen und Mitarbeitern, der bekannte Entertainer und Musical-Star Alexander Goebel, der – wie er selbst sagt – nur mehr ganz selten auftritt. Doch diesmal wollte er dabei sein, ging es doch bei dem Fest auch darum den Start der Druckerei und Agentur gugler zu zelebrieren, die seit einem Jahr wirtschaftlich durchstartet. Und so heizte der Musiker, der laut eigenem Bekunden ganz kurz selbst einmal Drucker-Lehrling war, mit bekannten Austro-Pop Songs wie „Sisyphus“ und „Der nackte Wahnsinn“ dem anwesenden Publikum ein.
Ein Zeichen für Zuversicht Geplant war das Fest der Zuversicht eigentlich schon im September des Vorjahres, fiel dann aber kurzfristig der Hochwasserkatastrophe zum Opfer. Statt Festgästen tummelten sich damals freiwillige Helfer und die Einsatzkräfte der Feuerwehr am Gelände und im Gebäude. Als im September die Wassermassen auch das Feuerwehrhaus in Spielberg-Pielach unbenutzbar machten, sprang man bei Gugler helfend ein, stellte entsprechende Ressourcen zur Verfügung und überreichte eine Geldspende. „Als die Naturkatastrophe über uns hereingebrochen ist, war für uns sofort klar, dass wir helfen müssen“, erklärt Daniel Fürstberger. Für dieses Engagement und den konsequenten Einsatz für Nachhaltigkeit, gesellschaftlichen Zusammenhalt und lokale Hilfsprojekte wurde das Unternehmen erst kürzlich im Rahmen des österreichweiten Awards „Wirtschaft hilft“ ausgezeichnet. Der Award rückt herausragende Kooperationen zwischen Wirtschaft und Nonprofit-Organisationen ins Rampenlicht. Dass sich eine Steuerberatung und eine Druckerei einen Standort teilen ist in Österreich wohl einzigartig, macht wirtschaftlich betrachtet aber durchaus Sinn, wie die beiden Partner betonen: „Für mich war es ein logischer Schritt“, erklärt Fürstberger, „die Druckerei liegt auf der Achse Linz-Wien so ziemlich in der Mitte und ermöglicht es, unsere Kunden im Osten Österreichs noch besser, weil näher zu bedienen.“ Zudem konnte das Produktportfolio der bestehenden Druckereien entsprechend ausgebaut werden, was zahlreiche Synergien mit sich bringt, wie Fürstberger ergänzt. Für Gudrun Fercher-Grüner wiederum ergibt sich die Möglichkeit eines zweiten Standortes für ihre Steuerberatungskanzlei. „Ich habe schon längere Zeit nach einer Gelegenheit zur Ausweitung unseres Betriebes gesucht. Melk ist mit seinen Gewerbebetrieben eine dynamische Region und öffnet uns das Tor in den Westen des Landes, wo wir schon jetzt einige Kunden betreuen.“ Auf die Frage, was die beiden Unternehmen verbindet, antworten Daniel Fürstberger und Gudrun Fercher-Grüner wie aus der Pistole geschossen: „Handschlagqualität und ein unerschütterlicher Glaube an die Zukunft.“ Übrigens Nomen est Omen: Das Fest fand „Auf der Schön 2“ in Melk statt – eine bessere Adresse für ein Fest der Zuversicht und Zukunft kann es wohl kaum geben.
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