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Die gefährlichste Erfindung der WeltVeröffentlicht am: 26.09.2026
Was für uns heute Internet und KI sind, war im 15. Jahrhundert das Drucken mit beweglichen Lettern: die größte Medienrevolution der Menschheitsgeschichte. Ohne die gefährlichste Erfindung der Welt wären Bücher immer noch ein privilegiertes Luxusgut statt unsere täglichen Begleiter.
Johannes Gutenbergs Erfindung hat vor rund 600 Jahren die Welt aus den Angeln gehoben und Wissen demokratisiert. Die gefährlichste Erfindung der Welt erscheint anlässlich des 125-jährigen Jubiläums des Gutenberg-Museums Mainz. Das Drucken mit beweglichen, wiederverwendbaren Lettern in hoher Auflage veränderte Machtverhältnisse, forderte Autoritäten heraus und trieb gesellschaftliche Umbrüche voran. Die neue Technologie schuf eine breite Öffentlichkeit, öffnete den Zugang zu Bildung und zwang die Menschen, sich zu positionieren – mit Nachwirkungen bis heute. Die gefährlichste Erfindung der Welt zeigt auf, wie eine Erfindung im Laufe der Geschichte im Spiegel der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Ereignisse immer wieder neu interpretiert und bewertet wird, wie eine Sammlung Fahrt aufnimmt und wie wichtig Kuratieren im Wandel ist. Dieses Buch erlaubt den Lesern einen Blick hinter die Kulissen: Wie entstand die Sammlung und wie wird sie für die Zukunft gesichert? Was erzählen die Objekte über die Vergangenheit und wie regen sie gleichzeitig dazu an, den heutigen Umgang mit Medien mutig zu diskutieren? Museen verstehen sich nicht mehr nur als Orte des Sammelns, sondern als ein Netzwerk, in dem sich Geschichte und Gegenwart begegnen und miteinander verweben.
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