Müroll setzt auf Nilpeter FA-22

Veröffentlicht am: 10.12.2019

Der Vorarlberg Klebebandhersteller Müroll GmbH investierte in ihre erste Nilpeter FA-22. Neben zwei weiteren europäischen Produktionsstätten werden allein im Stammwerk in Frastanz auf den 25.000 Quadratmeter Produktions- und Lagerflächen fast 200 Millionen Quadratmeter Selbstklebeband aus Polypropylen (BOPP / MOPP), PVC und Papiersubstraten hergestellt. Nun wurde die erste Nilpeter FA-Linie für wasserbasierende Farben mit einer Bahnbreite von 570 Millimeter installiert.
Zu Beginn war die Maschine für die Herstellung von Papiermaterialien ausgelegt, die für Kleberollenkerne, Tickets und andere Papierprodukte verwendet werden. Um das mögliche Produktportfolio vorab zu erweitern, ist die Maschine aber auch mit einer Rotationsstanze, einer Überkreuzeinheit und Erweiterungsmöglichkeiten für die UV- und LED-Trocknung ausgestattet. Diese alternative Trocknungstechnologie kann anschließend auch in Kombination mit der vorhandenen Heißlufttrocknungsanlage eingesetzt werden. Durch den hohen Automatisierungsgrad, den kurzen Bahnweg und die deutlich reduzierte Makulatur können auch sehr kleine Aufträge mit maximaler Effizienz produziert werden. „In unserer Branche sehen wir eine kontinuierliche Reduzierung der Beschäftigungszahlen, kürzere Produktlebenszyklen für unsere Kunden und einen starken internationalen Wettbewerb. Als Hersteller in einem relativ hochpreisigen Umfeld ist es unsere Aufgabe die eigene Wettbewerbsfähigkeit mit modernster Maschinentechnologie und Effizienz auf höchstem Niveau zu halten. Die neue Nilpeter FA-22 unterstützt uns dabei massiv“, so Kurt Pichler, Geschäftsführer der Müroll GmbH.
Über das auf die Herstellung von Selbstklebeetiketten spezialisierte Tochterunternehmen Logett GmbH erhält Müroll darüber hinaus Zugang zu weiteren Marktsegmenten, was zusätzliche Synergieeffekte mit der neuen FA-22 eröffnet.

Foto: Manfred Pichler (li.), Technischer Direktor, und Eduardo Grander, Bediener, mit der neuen Nilpeter FA-22 der Müroll GmbH.

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