Höchste Akzeptanz für Werbung in Print

Veröffentlicht am: 27.02.2018

IMAS international hat in einer für Deutschland bevölkerungsrepräsentativ angelegten Studie das Image verschiedener Werbegattungen nach den Schlüsselkriterien „ist nervig“, bietet nützliche Informationen“ und „ist unterhaltsam“ überprüft. Aggregiert man die Akzeptanz der Werbemittel nach der Zahl ihrer Key-Benefits, so liegt Werbung in Print an der Spitze der überprüften Werbeformen.
37 Prozent der Deutschen finden Werbung in Zeitschriften (29 Prozent in Zeitungen) sowohl interessant, als auch unterhaltsam und nicht nervig. Dagegen attestiert man den Online-Werbeformen, insbesondere den Pop-Ups allenfalls einen einzigen, oft aber gar keinen Vorzug. Sie bilden das Schlusslicht im Hinblick auf die Akzeptanz in der Bevölkerung.
Anzeigen in Zeitschriften und Zeitungen werden von den Deutschen sehr geschätzt: Sie nerven kaum, bieten aber nützliche Informationen. Insbesondere Werbungen in Zeitschriften besitzen durchaus Unterhaltungswert. Ganz abgesehen davon, dass mit einer einzelnen Werbeanzeige oft mehrfach Kontakt entsteht. Mit einem überwiegend nervigen Image behaftet sind Werbeformen, wie Pop-Ups, Videos und Banner im Internet sowie E-Mails. Im Gegenzug wird ihnen geringe Nützlichkeit und wenig Unterhaltungswert bescheinigt. Jüngere Personen bringen für diese Art der Werbung keineswegs mehr Toleranz auf; sie fühlen sich noch mehr gestört, entdecken aber andererseits etwas häufiger nützliche und amüsante Informationen in den Kanälen Internet und E-Mail. Man darf aber trotzdem davon ausgehen, dass sie möglichst rasch weggeklickt wird bzw. ungelesen im Papierkorb landet.
Den größten Nervfaktor besitzt Werbung im Fernsehen. Sie hat allerdings auch ihre Vorteile, und das lineare Fernsehen wird gleichzeitig als das nützlichste und unterhaltsamste Werbemedium angesehen. Zu einer ähnlichen Einschätzung kommen die Befragten für Werbung im Radio. Allerdings stört, nützt und unterhält Radio-Werbung auf deutlich niedrigerem Niveau als Werbung im Fernsehen.

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