UPM: Kapazitätsreduzierung in Deutschland

Veröffentlicht am: 17.04.2019

 

UPM plant die Schließung der Papiermaschine 10 am Standort Plattling und damit die Reduktion der jährlichen Produktionskapazität für gestrichene Publikationspapiere um etwa 155.000 Tonnen in Europa. Der Plan wird rund 160 Mitarbeiter betreffen. Die Mitarbeiterverhandlungen und Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretern werden im Laufe des Monats April gemäß der nationalen Gesetzgebung in Deutschland geführt. Es ist geplant, die Papiermaschine nach Abschluss der Mitarbeiterverhandlungen zu schließen. „Die Papiermärkte weltweit verzeichnen seit zirka zehn Jahren einen beständigen Nachfragerückgang. Wir haben uns auf diesen Rückgang eingestellt und sichern durch selektive Kapazitätsanpassungen die langfristige Wettbewerbs- und Leistungsfähigkeit unseres Geschäfts. Diesen Ansatz wird UPM Communication Papers auch zukünftig weiterverfolgen. Die Pläne zur Schließung der PM 10 sind in Einklang mit dieser Vorgehensweise zu sehen. Wir konzentrieren uns auf den Betrieb unserer leistungsfähigsten und wettbewerbsfähigsten Maschinen“, so Winfried Schaur, Executive Vice President, UPM Communication Papers.

„Innerhalb unseres Maschinenparks zur Herstellung dieser Papiersorten ist die PM 10 in Plattling technisch gesehen die älteste Maschine mit der niedrigsten Produktionskapazität. In Anbetracht dessen nehmen wir Kapazitätsanpassungen vor – auch um unseren Kunden weiterhin als leistungsfähiger und zuverlässiger Partner zur Seite stehen zu können. Wir werden einen fairen Dialog mit den Mitarbeitervertretern führen. Außerdem sichern wir unseren Kunden zu, dass wir während und nach der geplanten Schließung unseren Lieferverpflichtungen jederzeit und in vollem Umfang nachkommen werden“, betonte Ruud van den Berg, Senior Vice President, Geschäftseinheit Magazines, Merchants & Office, UPM Communication Papers, nach Bekanntgabe der Veränderungen.

 

UPM wird Rückstellungen in Höhe von etwa 30 Millionen Euro als Sondereffekte im zweiten Quartal 2019 buchen, um die Vergleichbarkeit des Quartalsergebnisses zu gewährleisten. Die Umsetzung der geplanten Maßnahmen würde jährliche Kosteneinsparungen von etwa 17 Millionen Euro zur Folge haben.

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