Bundeskartellamt untersagt Übernahme

Veröffentlicht am: 15.05.2019

Das Bundeskartellamt hat entschieden, die geplanten Kauf der MBO Gruppe durch Heidelberg zu untersagen. Aufgrund dieser Entscheidung wird die Übernahme nicht vollzogen.

„Wir nehmen die Entscheidung mit Bedauern zur Kenntnis und gehen unseren Weg, auch wenn wir auf die künftige Marktstellung des kombinierten Unternehmens eine andere Sicht haben“, kommentierte der Vorstandsvorsitzende von Heidelberg, Rainer Hundsdörfer, den Beschluss. Beide Unternehmen sind weiterhin davon überzeugt, dass die Integration des Angebots von MBO den Kundennutzen hinsichtlich eines reibungslosen industriellen Prozesses in der digitalen Zukunft erhöht hätte. Nach der Entscheidung führen beide Unternehmen ihr Geschäft wie auch bisher getrennt und unabhängig fort.
Heidelberg möchte nun auch ohne die Übernahme der MBO Gruppe an seiner Strategie festhalten, das Postpress-Portfolio weiter Richtung industrieller Weiterverarbeitung fortzuentwickeln. Dazu gehören die Positionierung der Falzmaschinen der Stahlfolder TH / KH Serien und hier speziell die patentierten High Performance P-Klasse. Zudem investiert das Unternehmen produktübergreifend auch in neue Wege zu einer verbesserten Transparenz in der Produktionssteuerung der Weiterverarbeitung. Parallel werden neue Geschäftsmodelle konsequent auf die Wachstumssegmente Digital und Verpackung ausgerichtet sowie neue Kundengruppen für das gesamte Produktportfolio erschlossen. Das gilt insbesondere auch für die Segmente der digitalen Weiterverarbeitung und der Weiterverarbeitung von Faltschachteln und zugehöriger Inserts/Outserts im Pharmabereich.

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